97-Jährige von falschen Mitarbeitern eines Hausnotrufs bestohlen – 2605047
Am Donnerstag, 14. Mai 2026, stahlen drei falsche Mitarbeiter eines Hausnotrufs aus der Wohnung einer 97-Jährigen in Velbert Schmuck. Die Polizei ermittelt und möchte den aktuellen Vorfall nutzen, um vor den unterschiedlichen Betrugsmaschen zu warnen.
Das war nach aktuellen Erkenntnissen passiert:
Gegen 16 Uhr wurde die 97-Jährige von einem Mann angerufen, der vorgab, für den Hausnotruf der Seniorin zu arbeiten. Er täuschte vor, dass der Notruf-Knopf defekt sei und kündigte an, dass Mitarbeiter ihn vor Ort reparieren müssten. Kurze Zeit später klingelte es an der Wohnungstür der Velberterin in einem Mehrfamilienhaus an der Nevigeser Straße in Höhe der Bastersteichstraße. Drei Männer betraten unter dem Vorwand, den Notruf-Knopf auszutauschen die Wohnung und lenkten die Seniorin ab. Dabei entwendeten sie Gold- und Silberuhren sowie mehrere Ringe, bevor sie das Mehrfamilienhaus in unbekannte Richtung verließen. Als die Velberterin den Diebstahl bemerkte, alarmierte sie richtigerweise die Polizei.
Die Seniorin beschreibt zwei der Täter folgendermaßen:
1. Täter:
- ungefähr 2 Meter groß
- breite Figur
- mit dunklen Haaren2. Täter
- circa 1,70 Meter groß
- sportliche Figur
- mit südländischem Erscheinungsbild
- trug eine Jacke der JohanniterDie Polizei fragt:
Wer hat zur Tatzeit etwas Verdächtiges an der Nevigeser Straße beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei in Velbert jederzeit unter 02051 946-6110 entgegen.
Die Kriminalpolizei ermittelt und möchte den Fall zum Anlass nehmen, um vor den unterschiedlichen Betrugsmaschen zu warnen.
Die Polizei rät:
Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung oder Ihr Haus. Mitarbeitende von Hausnotrufen oder Handwerkinnen und Handwerker kündigen sich in der Regel vor ihrem Besuch an und stehen nicht einfach vor Ihrer Haustür. Verlangen Sie immer einen Dienstausweis. Doch Vorsicht: Auch der kann gefälscht sein! Melden Sie sich im Zweifel bei Verwandten, Freundinnen oder Freunden oder rufen Sie die Polizei, wenn Ihnen jemand verdächtig vorkommt.
Fragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Mettmann
Polizeipressestelle
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann
Telefon: 02104 982-1010
Telefax: 02104 982-1028
E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
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