Duisburg/Oberhausen/Mülheim/Essen/Düsseldorf: Verfolgungsfahrt über die Autobahn – Duisburger Verkehrskommissariat ermittelt
Polizisten erblickten am Montagabend (18. Mai, 18:29 Uhr) einen Mann in einem weißen Mercedes Sprinter, der mit einem Handy in der Hand am Steuer über den Opernplatz in der Altstadt fuhr.
Als die Beamten neben das weiße Fahrzeug fuhren und den Fahrer zum Anhalten aufforderten, gab der Mann Gas und ergriff die Flucht. Die Verfolgung erstreckte sich über die A59, dann über die A40 in Fahrtrichtung Essen bis zur Autobahnabfahrt Mülheim an der Ruhr/Oberhausen Alstaden. Um Unbeteiligte zu schützen, brachen die Beamten die Verfolgung ab.
Kräfte aus Essen stellten auf der Oberhausener Straße in Mülheim an der Ruhr einen verunfallten schwarzen Audi fest. Der unverletzte Fahrer gab gegenüber den Polizisten an, dass er von einem weißen Mercedes Sprinter gerammt worden sei, der dann die Flucht über die Oberhausener Straße in Fahrtrichtung Autobahn ergriff. Die Essener Polizisten schrieben eine Strafanzeige wegen einer Verkehrsunfallflucht.
Zeitgleich erblickten Beamte der Autobahnpolizei den gesuchten Mercedes auf einem Supermarktparkplatz an der Straße Heifeskamp in Mülheim an der Ruhr. Der Sprinter war leer - von dem Fahrer fehlte jede Spur. Die Polizisten ließen durch ein Abschleppunternehmen das Fahrzeug sicherstellen. Bei einer Überprüfung der angebrachten Kennzeichen stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Kennzeichen zu einem anderen Fahrzeug (VW) gehören - die Beamten schrieben eine Anzeige wegen Urkundenfälschung und stellten auch die Kennzeichen sicher.
Ein Personenspürhund der Polizei war im Einsatz, um die Fährte des flüchtigen Fahrers aufzunehmen - bisher ohne Erfolg. Das Verkehrskommissariat 22 hat die Ermittlungen zu dem Fahrer sowie zu den Hintergründen aufgenommen. Er soll zwischen 30 und 40 Jahre alt sein, einen schwarzen Dreitagebart und eine schwarze Kappe getragen haben. Wenn Sie Angaben zu dem bislang unbekannten Fahrer des weißen Mercedes Sprinter machen können, melden Sie sich bitte bei den Ermittlern unter der Rufnummer 0203 2800.
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