Duisburg/Ungarn: Folgemeldung zur Rücknahme der Öffentlichkeitsfahndung – Säugling in medizinischer Behandlung

Nachdem eine 31-Jährige ihren erkrankten sechs Monate alten Säugling vor Abschluss der medizinischen Versorgung aus einem Duisburger Krankenhaus rausgeholt hatte, nahm die Polizei Duisburg die Ermittlungen auf. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ das Amtsgericht Duisburg einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung. Ungarische Polizeibeamte kontrollierten am Dienstagnachmittag (19. Mai) einen VW Sharan mit ausländischem Kennzeichen. Bei der Überprüfung des Autos und der Personalien der Insassen stellten die Einsatzkräfte fest, dass die 31-Jährige im Zusammenhang mit einer Vermisstensache zum Nachteil eines Säuglings durch die Polizei Duisburg zur Fahndung ausgeschrieben war. Das Kind wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Das Baby ist den Umständen entsprechend gesundheitlich wohlauf. Die ungarischen Behörden informierten die Polizei Duisburg am Dienstagabend über den Einsatz. Gegen die 31-Jährige wurde nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Misshandlung von Schutzbefohlenen eingeleitet. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 12 dauern an. Unsere bisherigen Pressemitteilungen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/6278138 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/6278072 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/6277748 Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an: Polizei Duisburg - Pressestelle - Polizei Duisburg Telefon: 0203 280 -1041, -1045, -1046, -1047 Fax: 0203 280 1049 E-Mail: pressestelle.duisburg@polizei.nrw.de außerhalb der Bürodienstzeiten: Polizei Duisburg Telefon: 0203 2800