Brandstiftung in Grundschule in Lübow – Tatverdächtiger in Untersuchunghaft
Nachdem es bereits am Montagabend (18. Mai 2026) gegen 18:30 Uhr zu einem Brand in einer Grundschule in Lübow gekommen ist, haben die Kriminalpolizei Wismar und die Staatsanwaltschaft Schwerin die Ermittlungen zum Verdacht der schweren Brandstiftung aufgenommen.
Beim Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten befanden sich Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lübow bereits vor Ort und hatten die Brandbekämpfung abgeschlossen.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 66-jähriger deutscher Mann im Bereich eines Verbindungsflures zwischen Schulgebäude und Sporthalle einen Gegenstand in Brand gesetzt haben. Mehrere Personen, die sich in der angrenzenden Sporthalle aufhielten, wurden durch das Auslösen des Feueralarms auf den Brand aufmerksam und konnten das Gebäude selbstständig verlassen. Verletzt wurde hierbei niemand.
Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf circa 300.000 Euro.
Der 66-Jährige konnte vor Ort angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schwerin hat das Amtsgericht Wismar am gestrigen Dienstag Haftbefehl gegen den Beschuldigten erlassen und den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet.
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