Tatverdächtiger nach Messerangriff festgenommen
In der vergangenen Nacht nahmen Polizeikräfte in Spandau einen 32-jährigen Tatverdächtigen zu einem Messerangriff fest. Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 21 führten die Festnahme gegen 1:10 Uhr in einer Gemeinschaftsunterkunft an der Straße Freiheit durch. Der Festgenommene steht im Verdacht, in der Nacht vom 18. zum 19. Mai einen 15-jährigen Bewohner der Unterkunft mit einem Messer verletzt zu haben. Einsatzkräfte waren gegen 2:30 Uhr zu der Gemeinschaftsunterkunft alarmiert worden, nachdem dort eine gegenwärtige Körperverletzung gemeldet worden war. Vor Ort fanden die Polizistinnen und Polizisten den 15-Jährigen mit blutendenden Stichverletzung im Rücken vor. Bewohner hatten bereits Erste Hilfe geleistet, bevor eine Polizistin und ein Polizist die medizinische Versorgung bis zum Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte übernahmen. Der Verletzte wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde. Lebensgefahr bestand nach Angaben der
behandelnden Ärzte nicht. Der mutmaßliche Tatverdächtige soll nach dem Angriff zu Fuß geflüchtet sein. Nach ersten Erkenntnissen sollen der 32-Jährige und der Jugendliche in der Vergangenheit bereits in Streitigkeiten geraten sein. Der Festgenommene wurde für polizeiliche Maßnahmen in ein Polizeigewahrsam gebracht und anschließend für ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West) eingeliefert. Der Mann soll einem Ermittlungsrichter für den Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an.
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