+++ Behördenübergreifende Verkehrskontrolle der Polizeidirektion Oldenburg – Schwerpunkt Kriminalitätsbekämpfung +++
Am Mittwoch, 20. Mai 2026, führte die Regionale Kontrollgruppe der Polizeidirektion Oldenburg unter Beteiligung weiterer Fachdienststellen eine Großkontrolle mit dem Ziel der Kriminalitätsbekämpfung durch. Die Beamten stellten in den Nachmittags- und Abendstunden zahlreiche Verstöße fest.
Bei der mobilen Kontrollmaßnahme, die unter der Leitung der Autobahnpolizei Oldenburg mit Unterstützung des Zolls, der Bundespolizei und der Bundesnetzagentur stattfand, waren insgesamt rund 40 Kräfte eingesetzt.
Im Fokus der Großkontrolle stand der grenzübergreifende, nicht gewerbliche Verkehr in der Stadt Oldenburg sowie im Landkreis Ammerland. Insbesondere wurde die Autobahn A28, welche aufgrund ihrer geografischen Lage als zentrale Transitroute bekannt ist, intensiv überwacht.
Das Augenmerk der Einsatzkräfte richtete sich auf die Aufdeckung strafbarer Handlungen unterschiedlichster Art, insbesondere auf autobahntypische Straftaten und Verkehrsverstöße sowie auf Delikte aus dem Ausländer- und Zollrecht.
Im Zuge der mobilen Kontrollen überprüften die Einsatzkräfte insgesamt 232 Fahrzeuge und 342 Personen. In Summe wurden 16 Strafverfahren, 11 Ordnungswidrigkeitenverfahren und 35 Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Ferner deckten die Beamten zwei aufenthaltsrechtliche Verstöße auf.
Herausragende Feststellungen:
Acht Fahrzeugführer führten ihr Fahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln oder Alkohol. Ein Autofahrer wurde gar mit 2,45 Promille hinter dem Steuer erwischt. Darüber hinaus war der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.
Ein ausländischer Staatsangehöriger ging einer illegalen Beschäftigung nach und hatte somit sein Aufenthaltsrecht verwirkt.
Auf der A28 im Bereich Westerstede konnte ein Pkw nach einer kurzen Verfolgungsfahrt gestellt werden. Der Fahrzeugführer stand unter dem Einfluss von THC und Amphetamin. Zusätzlich war er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Der geführte Pkw war nicht zugelassen und es waren falsche Kennzeichen angebracht.
Auf der B72 im Bereich Filsum führte ein Fahrzeugführer eine Schreckschusspistole griffbereit in seinem Auto mit. Gegen den 18-Jährigen wurde ein Strafverfahren nach dem Waffengesetzt eingeleitet.
Zum Abschluss der Kontrolle konnte ein EU-Haftbefehl vollstreckt werden. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 28-jährigen rumänischen Staatsangehörigen. Dieser musste die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen und soll heute im Amtsgericht vorgeführt werden.
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