Hammer Klimacamp – Polizei will Beeinträchtigungen für Hammer Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich halten

Lfd. Nr.: 0406 Die Versammlung vom 24. Mai bis zum 04. Juni 2026 im Lippepark in Hamm sowie weitere Versammlungen im Stadtgebiet bringen besondere einsatztaktische und organisatorische Herausforderungen für die Polizei mit sich. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass bundes- und sogar europaweit Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmer anreisen werden. Während das Klimacamp insbesondere vom 26. bis zum 31. im Lippepark besucht werden wird, wird es am 30. Mai von dort einen Aufzug in den Stadtbezirken Herringen und Bockum-Hövel geben. Zwei weitere Aufzüge - in Form von Fahrradkorsos - beginnen am 16. Mai in Hamburg bzw. am 23. Mai in Rotterdam. Beide werden am 26. Mai in Hamm erwartet. Auch wenn aufgrund der besonderen Komplexität des Einsatzes die Zuständigkeit für die Einsatzführung im PP Dortmund liegt, ist das PP Hamm intensiv in die Vorbereitungen und in die Einsatzbewältigung mit eingebunden. Hierzu der amtierende Polizeipräsident Dortmund Achim Stankowitz: "Dieser Einsatz stellt die Polizei vor besondere Herausforderungen. Wir schützen friedliche Demonstrationen und unterstützen die Teilnehmenden bei der Ausübung ihres Grundrechts auf Versammlungsfreiheit. Gleichzeitig hat auch die Anwohnerschaft das Recht, ihren Alltag möglichst unbeeinträchtigt fortzuführen, insbesondere, wenn sich eine Versammlung über mehrere Tage hinwegzieht. Bei dem Einsatz werden wir mit Augenmaß, Verhältnismäßigkeit und dem notwendigen Fingerspitzengefühl handeln, um die Interessen aller Beteiligten bestmöglich in Einklang zu bringen." Polizeipräsident Thomas Kubera: "Ich sehe dem wohl größten Polizeieinsatz aus Anlass einer Versammlungslage auf dem Gebiet der Stadt Hamm positiv entgegen. Die Bewältigung der Herausforderungen kann nicht nur allein mit polizeilichen Kräften erfolgen, die aus ganz Nordrhein-Westfalen zusammengezogen werden und denen ich für ihr Engagement schon jetzt danke. Weiterhin bin ich dankbar, dass sich die Stadt Hamm, insbesondere mit Ihrem Kommunalen Ordnungsdienst und der Feuerwehr, maximal vorbereitet. Da der Protest sich gegen fossile Energien richtet, müssen sich auch die Betreiber der entsprechenden Einrichtungen im Stadtgebiet gut aufstellen, da mit Aktionen durchaus gerechnet werden muss, die sie betreffen." Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an: Polizei Dortmund Kay-Christopher Becker Telefon: 0231/132-1031 E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de