+++ Regionale Kontrollgruppe der Polizeidirektion Oldenburg überprüft Güterverkehr auf A1 bei Wildeshausen +++ Schwerpunkt: Verkehrs- und Betriebssicherheit +++

Am Donnerstag, 21. Mai 2026, kamen 14 Einsatzkräfte der Polizeidirektion Oldenburg auf der Tank- und Rastanlage Wildeshausen-Süd zusammen, um Fahrzeuge des gewerblichen Güterverkehrs zu überprüfen. Schwerpunkt der Kontrolle war die Verkehrs- und Betriebssicherheit der Fahrzeuge. Unterstützt wurden die Beamten hierbei von Mitarbeitenden des TÜV Nord. Insgesamt wurden in der Zeit von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr 38 Fahrzeugeinheiten kontrolliert. In 13 Fällen musste die Weiterfahrt untersagt werden. Um 9.30 Uhr wurde ein ausländischer Sattelzug angehalten und kontrolliert. An der Kontrollstelle entdeckten Beamte am Sattelauflieger einen beschädigten Reifen. Ferner war der hintere Unterfahrschutz an einer Seite bereits gerissen, sodass dieser hätte jederzeit abfallen können. Gemeinsam mit dem TÜV Nord wurden die Mängel als erheblich eingestuft und das Fahrzeug in eine Werkstatt begleitet. Erst nach Durchführung aller Reparaturen darf die Fahrt fortgesetzt werden. Gegen den Fahrzeugverantwortlichen wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Eine Stunde später geriet ein Lkw mit Anhänger, der auf der Autobahn A1 vom Landkreis Cloppenburg nach Stuhr unterwegs war, in den Fokus zweier Beamter. Der mit Bürocontainern beladene Lkw mit Anhänger wies auf den ersten Blick ebenfalls diverse Mängel auf. Zwei Reifen waren hier erheblich beschädigt. Auch die so genannten "Twistlocks" zur erforderlichen Ladungssicherung der Bürocontainer waren allesamt ohne Sicherungseinrichtungen, was dazu hätte führen können, dass die Container sich während der Fahrt hätten lösen und herunterfallen können. Erst nach umfänglicher Beseitigung der festgestellten Mängel konnte die Weiterfahrt gestattet werden. Die Beamten leiteten Bußgeldverfahren ein. Um 11.30 Uhr stoppten Beamte einen weiteren Sattelzug, der mit 18 Tonnen Tapeten beladen von Deutschland nach Dänemark unterwegs war. An der Kontrollstelle entdeckte die verantwortliche Beamtin einen Riss in einer Bremsscheibe des Sattelaufliegers. Bei der anschließenden ausführlichen Kontrolle in der naheliegenden Prüfstation des TÜV Nord wurden zudem Mängel am Unterfahrschutz festgestellt. Eine Überprüfung der Bremsanlage auf dem Bremsenprüfstand ergab, dass die Mindestabbremsung nicht erreicht wurde. Im Ergebnis lagen hier gefährliche Mängel vor, die eine direkte und unmittelbare Verkehrsgefährdung darstellten. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Der Sattelzug wurde in eine Werkstatt gefahren. Gegen den Fahrzeugverantwortlichen leiteten die Beamten ein Bußgeldverfahren ein. Kurz darauf kontrollierten die Einsatzkräfte einen deutschen Sattelzug. Dieser war auf den Weg, um Kartoffeln zu laden. An der Kontrollstelle stellten die Beamtinnen einen Riss am Hauptrahmen des Sattelaufliegers fest. Auch dieser Sattelzug wurde sodann in der Prüfstation des TÜV Nord einer ausführlichen Kontrolle zugeführt. Hier stellten Mitarbeiter fest, dass die Achskörper an zwei Achsen gebrochen waren. Ferner wurden auch hier Mängel an den Reifen festgestellt. Der Sattelauflieger wurde als verkehrsunsicher eingestuft, da die festgestellten Mängel unmittelbar zu einer Verkehrsgefährdung hätten führen können. Erst nach einer umfänglichen Reparatur ist die Weiterfahrt möglich. Gegen den Fahrzeugverantwortlichen wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Oldenburg Pressestelle Theodor-Tantzen-Platz 8 26122 Oldenburg Tel.: 0441/790-1040 E-Mail: pressestelle@pd-ol.polizei.niedersachsen.de