Tatverdächtiger nach Brandstiftung in Haft – Neuhausen auf den Fildern
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des
Polizeipräsidiums Reutlingen
Unter dem dringenden Tatverdacht der Brandstiftung ist am Mittwochmorgen (20.05.2026) ein 44-Jähriger noch im Rahmen der polizeilichen Fahndung vorläufig festgenommen worden. Dem Mann wird zur Last gelegt, kurz zuvor an der Lagerhalle eines Unternehmens Feuer gelegt zu haben. Er befindet sich bereits in Untersuchungshaft.
Den derzeitigen kriminalpolizeilichen Ermittlungen zufolge soll der 44-Jährige gegen vier Uhr auf dem Gelände eines Unternehmens in der Schurwaldstraße von außen am Rolltor einer Lagerhalle mit Hilfe von mehreren Flaschen Spiritus Feuer gelegt haben. Der Brand, durch den am Tor ein geschätzter Schaden in Höhe von circa 10.000 Euro entstand, erlosch selbstständig. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Gebäude. Verletzt wurde niemand.
Nachdem ein Mitarbeiter des Unternehmens die leeren Spiritus-Flaschen sowie die Beschädigungen entdeckt hatte, informierte er gegen 5.30 Uhr über Notruf die Polizei. Auch die Feuerwehr rückte zur Belüftung der Halle aus, da Rauch ins Innere gedrungen war. Im Zuge der ersten Ermittlungen ergab sich rasch ein Tatverdacht gegen den 44-jährigen ehemaligen Mitarbeiter des Unternehmens. Dieser soll außerdem am Dienstag (19.05.2026) einen Beschäftigten des Unternehmens verbal bedroht haben.
Gegen 7.30 Uhr konnte der alkoholisierte Tatverdächtige im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen in Sielmingen von einer Streifenwagenbesatzung angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde er am Donnerstag (21.05.2026) der Haftrichterin beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Diese erließ den beantragten Haftbefehl, setzte diesen in Vollzug und ordnete gegen den deutschen Staatsangehörigen die Untersuchungshaft an.
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zum Motiv der Tat dauern an.
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