BPOLI MD: Hinweise von Reisenden führen Bundespolizei zu Haftbefehl eines 39-Jährigen

Am Dienstag, den 26. Mai 2026, informierten Reisende am Hauptbahnhof Magdeburg in den Vormittagsstunden die Bundespolizei über eine verdächtige Person an einer Fahrradabstellgruppe. Umgehend begab sich eine Streife zur benannten Örtlichkeit, stellte dort eine männliche Person fest und kontrollierte diese. Zur Feststellung der Identität wurde der Mann in die nahegelegenen Diensträume der Bundespolizei gebracht. Bei der sich anschließenden Überprüfung seiner ermittelten Personalien im Informationssystem der Polizei kam ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Magdeburg zum Vorschein. Im Juli 2025 verurteilte das Amtsgericht Magdeburg den türkischen Staatsangehörigen wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln zu einer Geldstrafe von 1.600 Euro beziehungsweise zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von ursprünglich 80 Tagen Haft. Weder zahlte der 39-Jährige den auferlegten Geldbetrag, noch stellte er sich, trotz zuvor ergangener Ladung, dem Strafantritt. Folglich erließ jene Staatsanwaltschaft im Mai dieses Jahres den Haftbefehl. Die Durchsuchung seiner Sachen ergab zudem das Auffinden von Betäubungsmitteln, die durch die Bundespolizisten fest- und im Anschluss sichergestellt wurden. Der Gesuchte konnte die geforderten 1.600 Euro nicht aufbringen. Nach Abschluss der notwendigen Maßnahmen brachten Beamte ihn in eine Justizvollzugsanstalt, in der er seine verbleibende 40-tägige Haft angetreten hat. Abschließend informierten die Einsatzkräfte die ausschreibende Behörde über die Vollstreckung des Haftbefehls. Von Amts wegen wurde zudem ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Magdeburg Telefon: +49 (0) 391-56549-505 E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de X: @bpol_pir