BPOL NRW: Bundespolizei nimmt Mann nach mutmaßlichem räuberischem Diebstahl im Essener Hauptbahnhof fest
Am 28. Mai entwendete ein syrischer Staatsangehöriger Ware aus einem Zeitschriftenlokal im Hauptbahnhof Essen. Als ihn ein Mitarbeiter stellte, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung.
Gegen 8 Uhr betrat der 27-Jährige die Filiale im Essener Hauptbahnhof. Unmittelbar entnahm und beschädigte er Ware und versuchte das Geschäft zu verlassen, ohne zu bezahlen. Ein Mitarbeiter sprach ihn direkt an und forderte ihn auf, die Ware zu bezahlen. Daraufhin kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei entriss der Hertener eine Schere des Beschäftigten, der sich beim Versuch, dies zu verhindern, am Finger verletzte. Eine Schnittverletzung entstand jedoch nicht.
Der Tatverdächtige verließ anschließend die Filiale, um diese kurze Zeit später, mit der Schere in der Hand, erneut zu betreten und entwendete weitere Ware.
Die alarmierten Bundespolizisten stellten den Mann im Hauptbahnhof und beschlagnahmten die Schere, welche der Mann kurz vorher auf den Boden warf.
In der Dienststelle sicherten die Beamten die Fingerabdrücke und fertigten Lichtbilder des Syrers an.
Ein Polizeiarzt bescheinigte die Gewahrsamsfähigkeit und die Beamten brachten den 27-Jährigen nach Abschluss aller Maßnahmen in eine psychiatrische Klinik.
Die Bundespolizei ermittelt wegen räuberischem Diebstahl, Diebstahl mit Waffen, Körperverletzung und Sachbeschädigung.
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