Bei Personenkontrolle: Verbotenes Messer aufgefunden und sichergestellt; Bargeld von Einbrechern mitgenommen; Hakenkreuze in Unterführung gesprüht: Hinweise erbeten und mehr
1. Bei Personenkontrolle: Verbotenes Messer aufgefunden und sichergestellt - Hanau
(me) Polizeibeamte des Hanauer Reviers führten am Donnerstagabend Kontrollen im Stadtgebiet durch. Bei einer dieser Überprüfungen fanden die Ordnungshüter bei einem 24-Jährigen ein sogenanntes "Faustmesser" auf. Zudem befand sich der junge Mann in der im August 2025 eingerichteten Waffenverbotszone. Das Messer stellten die Polizisten daher sicher und leiteten gegen seinen Besitzer ein Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
2. Bargeld von Einbrechern mitgenommen - Hanau
(cb) Die kurze Abwesenheit von den Bewohnern nutzen Einbrecher am Donnerstag aus, um in ein Reihenhaus im Johann-Kaiser-Ring (100er-Hausnummern) einzusteigen. Über ein aufgehebeltes Fenster gelangten die Langfinger in das Innere des Hauses. Hier durchsuchten sie im Anschluss sämtliche Räume nach Wertgegenständen und flüchteten schließlich mit mehreren hundert Euro Bargeld. Der Einbruch ereignete sich zwischen 13.30 Uhr und 16.50 Uhr. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Zeugenhinweise nehmen die Beamten des Einbruchskommissariats in Hanau unter der Rufnummer 06181 100-123 entgegen.
3. Wer versuchte in die Apotheke einzubrechen? - Hanau
(cb) Wer versuchte in die Apotheke einzubrechen und richtete dabei einen Sachschaden von knapp 100 Euro an? Das fragen die Ermittler des Einbruchskommissariats und suchen Zeugen der Tat. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen versuchten Unbekannte die Tür einer Apotheke am Sophie-Scholl-Platz (einstellige Hausnummern) aufzuhebeln, was jedoch misslang. Die Tat ereignete sich am Donnerstag, gegen 23.05 Uhr. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise auf die Täter geben können, setzen sich bitte unter der Rufnummer 06181 100-123 mit den ermittelnden Beamten in Verbindung.
4. Erneut Goldschmuck mit Trick gestohlen: Polizei sucht nach Zeugen und warnt - Maintal
(cb) Trickbetrüger haben am Donnerstag in Maintal in zwei Fällen Goldschmuck erbeutet. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise und warnt vor ähnlichen Maschen.
Gegen 13.45 Uhr wurde ein 73-jähriger Mann in der Westendstraße Opfer eines Diebstahls. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt ein schwarzer Mercedes neben dem Senior aus Maintal. Der Fahrer fragte ihn nach dem Weg zum nächsten Krankenhaus. Während des Gesprächs stieg die Beifahrerin aus und legte dem Mann eine vermeintliche Goldkette um den Hals. Dabei entwendete sie unbemerkt die echte Goldkette des 73-Jährigen im Wert von mehreren tausend Euro.
Der Fahrer wurde beschrieben als etwa 50 Jahre alt, mit schwarzen Haaren und Vollbart. Die Beifahrerin soll rund 30 Jahre alt, zwischen 1,80 und 1,90 Meter groß sowie braunhaarig gewesen sein. Sie trug ein hellbraunes Oberteil und einen langen Rock.
Bereits am Vormittag kam es gegen 11.30 Uhr in der Adalbert-Stifter-Straße zu einer ähnlichen Tat. Eine dunkle Limousine hielt neben zwei Fußgängerinnen. Die Insassen - ein Fahrer, ein Junge sowie zwei Frauen - verwickelten die beiden Frauen in ein Gespräch und fragten nach dem Weg. Im weiteren Verlauf griffen zwei Insassinnen die Handgelenke der Damen und versuchten, ihnen Schmuck anzulegen. Erst nachdem das Fahrzeug davongefahren war, bemerkten die Frauen, dass ihre Goldarmbänder verschwunden waren.
Zeugen beider Vorfälle werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Hanau unter der Telefonnummer 06181 100-123 zu melden.
Das Polizeipräsidium Südosthessen registriert derzeit vermehrt ähnliche Straftaten und rät zur Vorsicht bei plötzlichen Kontaktaufnahmen durch Fremde - insbesondere, wenn diese körperliche Nähe suchen, Berührungen herstellen oder vermeintlich Schmuck schenken wollen. Bürgerinnen und Bürger sollten Abstand wahren und misstrauisch sein, wenn Unbekannte auffällig aufdringlich auftreten.
5. Hakenkreuze in Unterführung gesprüht: Hinweise erbeten - Wächtersbach
(cb) Nachdem die Polizei am Mittwochnachmittag über mehrere Hakenkreuze in einer Unterführung an der Anschrift "In der Schindkaute" informiert worden war, leiteten diese umgehend Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen ein. Durch die Tat richteten die Unbekannten einen Sachschaden von schätzungsweise 200 Euro an. Zeugenhinweise nehmen die Beamten der Polizeistation Gelnhausen unter der Telefonnummer 06051 827-0 entgegen.
Offenbach, 29.05.2026, Pressestelle, Thomas Leipold
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