Schwerer Verkehrsunfall auf der A 21 /Polizei sucht Zeugen
02.06.2026 | Kreis Stormarn | 01.06.2026 - A 21 / Rümpel
Am frühen Montagnachmittag ereignete sich auf der A 21 bei Rümpel ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Gespann aus PKW und Anhänger. Dabei erlitt eine Person schwere Verletzungen.
Gegen 13:35 Uhr soll am 01.06.2026 ein 56-jähriger Deutscher aus dem Kreis Stormarn mit einem Mercedes die A 21 in Fahrtrichtung Kiel zwischen den Anschlussstellen Tremsbüttel und Bad Oldesloe Süd auf dem rechten von zwei Fahrstreifen befahren haben. Am Mercedes befand sich ein Anhänger, welcher mit einem Auto beladen war. Nahe der Ortslage Rümpel soll ein 37-jähriger Stormarner mit seinem PKW der Marke Mercedes den linken Fahrstreifen befahren und zum Überholen angesetzt haben. Als dieser sich etwa auf Höhe des Gespanns befunden habe, soll sich dieses aus bislang ungeklärter Ursache aufgeschaukelt haben und ins Schlingern geraten sein. Dadurch habe der 56-Jährige die Kontrolle über sein Gespann verloren und soll nach links von der Fahrbahn abgekommen sein. Es kam zum Zusammenstoß mit dem Mercedes des 37-Jährigen, welcher in der weiteren Folge ebenfalls die Kontrolle über das Fahrzeug verloren haben und nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sein soll. Im angrenzenden Grünstreifen kam das Auto schließlich zum Stehen.
Der 37-Jährige konnte das Fahrzeug nicht selbständig verlassen und musste von der alarmierten Feuerwehr befreit werden. Aufgrund seiner schweren Verletzungen brachte ein Rettungshubschrauber ihn ins Krankenhaus. Der 56-jährige Gespannfahrer blieb unverletzt.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens dürfte nach derzeitigen Schätzungen im mittleren fünfstelligen Bereich liegen.
Die Polizeibeamten stellten den PKW und Anhänger sicher. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft beauftragten die Einsatzkräfte einen Gutachter.
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Fahrbahn über mehrere Stunden voll gesperrt werden. Erst gegen 19:20 Uhr erfolgte die vollständige Freigabe der Fahrbahn.
Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Sachdienliche Hinweise zum Unfallgeschehen nimmt die Autobahnpolizei in Bad Oldesloe telefonisch unter 04531/1706-0 sowie per Mail über badoldesloe.pabr@polizei.landsh.de entgegen.
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Polizeidirektion Ratzeburg
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