260603-3-K/BAB/DN 47-Jähriger klammert sich nach Unfall auf A4-Rastplatz an weiterfahrenden Lkw – Verkehrspolizei Köln sucht Zeugen

Am Dienstag (2. Juni) gegen 18 Uhr hat sich auf dem Rastplatz Rurscholle (DN) an der Bundesautobahn 4 ein 47 Jahre alter Fernfahrer an die Lkw-Front eines mutmaßlichen Unfallverursachers geklammert. Dieser hatte den Unfall ignoriert und war mit seiner Mercedes-Actros-Zugmaschine mit tschechischer Zulassung langsam in Richtung Aachen weitergefahren. Nach circa ein bis zwei Kilometern habe der laut Zeugen etwa 40-jährige, mutmaßliche Osteuropäer mit dunkelblondem Kurzhaarschnitt am Steuer bis fast zum Stillstand abgebremst, so dass der Geschädigte gefahrlos habe abspringen können. Anschließend habe der noch unbekannte Lastzugfahrer seine Fahrt fortgesetzt. Zeugen brachten den leichtverletzten 47-Jährigen zu der Raststätte zurück, wo er ambulant behandelt wurde. Vor dem Unfall hatte er seinen litauischen Lastzug Volvo auf dem Rastplatz geparkt, um einen Auflieger zu tauschen. Der Actros-Fahrer habe dort beim langsamen Vorbeifahren den Außenspiegel beschädigt und den 47-Jährigen ignoriert, als dieser ihm den Weg verstellen wollte. Daraufhin habe er sich auf das Trittbrett unter dem Kühlergrill gestellt und der Lkw-Fahrer sei ohne anzuhalten auf die Autobahn aufgefahren. Das Verkehrskommissariat 1 ermittelt nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, der Nötigung und der versuchten gefährlichen Körperverletzung gegen den flüchtigen Sattelzugfahrer. Weitere Zeugen, die diesen genauer beschreiben können, werden um Hinweise unter Tel.-Nr. 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de">poststelle.koeln@polizei.nrw.de gebeten. (cg/ts) Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Polizeipräsidium Köln Pressestelle Walter-Pauli-Ring 2-6 51103 Köln Telefon: 0221/229 5555 e-Mail: pressestelle.koeln(at)polizei.nrw.de