Polizeieinsatz wegen Ruhestörung führt zu Widerstandshandlungen und Gewahrsamnahme

In der Nacht zu Donnerstag wurde die Polizei gleich zweimal wegen einer Ruhestörung in die Potsdamer Straße in Schwerin gerufen. Nach bisherigen Erkenntnissen beschwerten sich Anwohner eines Mehrfamilienhauses über laute Musik aus einer Wohnung. Ein erster Einsatz der Polizeibeamten führte zunächst zur Wiederherstellung der Nachtruhe. Weniger als eine Stunde später gingen jedoch erneut Beschwerden bei der Polizei ein, sodass die Einsatzkräfte ein weiteres Mal vor Ort tätig werden mussten. Im Rahmen des zweiten Einsatzes wurden zwei Personen, die sich in der Wohnung aufhielten, dort jedoch nicht wohnhaft waren, zum Verlassen der Räumlichkeiten aufgefordert. Dabei widersetzte sich ein 17-jähriger deutscher Jugendlicher den polizeilichen Maßnahmen. Ein 22-jähriger deutscher Mann griff die eingesetzten Beamten zudem körperlich an. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Beide Männer standen deutlich unter dem Einfluss von Alkohol. Durchgeführte Atemalkoholtests ergaben Werte von 1,99 beziehungsweise 2,31 Promille. Gegen den 17-Jährigen und den 22-Jährigen wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte beziehungsweise tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Der 22-Jährige wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in polizeilichen Gewahrsam genommen. Der Jugendliche wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an einen Erziehungsberechtigten übergeben. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Rostock Newsroom Juliane Zgonine Telefon: 0385 5180-3004 E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de