Medieninformation der Polizei München vom 07.06.2026
834. Mehrere staatsschutzrelevante Delikte – Stadtgebiet München
835. Einbruch in ein Büro – Milbertshofen-Am Hart
836. Polizeieinsatz wegen einer Bedrohungssituation – Hadern
837. Zusammenstoß mehrerer Pkw; zwei Personen werden verletzt – Sendling-Westpark
838. Zusammenstoß von zwei Pkw; zwei Personen werden verletzt – Sendling
839. Pkw kommt von Fahrbahn ab; Fahrer ohne Fahrerlaubnis hatte Betäubungsmittel konsumiert – Au-Haidhauen
840. Terminhinweis: Sicherheitskurse für Senioren
834. Mehrere staatsschutzrelevante Delikte – Stadtgebiet München
Im Zeitraum von Dienstag, 02.06.2026, 18:40 Uhr, bis Mittwoch, 03.06.2026, gegen 22:30 Uhr, kam es zu mehreren staatsschutzrelevanten Delikten im Stadtgebiet München.
Fall 1:
Am Mittwoch, 03.06.2026, gegen 22:30 Uhr, befand sich ein 20-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München im Bereich des Gärtnerplatzes. Dort wurde er von einem zu dem Zeitpunkt unbekannter Täter rassistisch beleidigt. Zudem zeigte der Täter eine Geste mit Bezug zum Nationalsozialismus.
Ein Passant informierte daraufhin den Polizeinotruf 110. Die eingesetzte Polizeistreife konnte den Täter, einen 43-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Freising, vor Ort antreffen und festnehmen.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.
Der 43-Jährige wurde unter anderem wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen und wegen Volksverhetzung angezeigt.
Fall 2:
Am Mittwoch, 03.06.2026, gegen 18:30 Uhr, bemerkten Polizeibeamte im Bereich des israelischen Generalkonsulates in der Maxvorstadt einen Mann, der eine Geste mit Bezug zum Nationalsozialismus zeigte. Er wurde daraufhin festgenommen. Es handelt sich dabei um einen 31-Jährigen mit iranischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.
Der 31-Jährige wurde wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen angezeigt.
Fall 3:
Am Dienstag, 02.06.2026, gegen 18:40, bemerkte eine Polizeistreife in der Windschutzscheibe eines parkenden Pkw in der Schwanthalerstraße einen Orden mit Bezug zum Nationalsozialismus, welcher ein verbotenes Symbol zeigt.
Der Orden wurde durch die eingesetzten Polizeibeamten beschlagnahmt. Der Nutzer des Fahrzeuges, ein 29-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in Mönchengladbach, wurde wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen angezeigt.
Das Kriminalfachdezernat 4 der Münchner Kriminalpolizei führt in allen Fällen die weiteren Ermittlungen.
835. Einbruch in ein Büro – Milbertshofen-Am Hart
Zwischen Mittwoch, 03.06.2026, 18:00 Uhr und Freitag, 05.06.2026, 06:45 Uhr, konnten bislang unbekannte Täter in ein Büro einbrechen, wo sie ein Fenster gewaltsam öffneten und so in die Räume hineingelangen konnten.
Im Inneren durchsuchten die Täter mehrere Räume und konnten dort einen Möbeltresor gewaltsam öffnen. In dem Tresor befand sich Bargeld, welches die Täter entwendeten.
Nach der Tat verließen die Täter unerkannt den Tatort.
Vor Ort wurden von der Münchner Kriminalpolizei umfangreiche Spurensicherungsmaßnamen durchgeführt.
Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Anton-Ditt-Bogen und Hufelandstraße (Milbertshofen-Am Hart) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
836. Polizeieinsatz wegen einer Bedrohungssituation – Hadern
Am Freitag, 05.06.2026, gegen 14:30 Uhr, parkte ein 26-Jähriger mit türkischer Staatsangehörigkeit und mit Wohnsitz in München einen Pkw auf einem Gehweg vor einem Wohnhaus. Zwei dort wohnende Personen (ein 56-jähriger Deutscher und eine 50-jährige Deutsche) kamen zu dem Wohnhaus und sprachen den 26-Jährigen darauf an, dass der Pkw verbotswidrig auf dem Gehweg parkt.
Daraufhin entwickelte sich ein verbaler Streit, bei dem der 26-Jährige vom 56-Jährigen verbal bedroht wurde. Daraufhin stieg der 26-Jährige aus dem Pkw und ging zu dem anderen Mann. Der 56-Jährige zog daraufhin eine Luftdruckpistole, die er bei sich trug und richtete diese nach oben in die Luft. Daraufhin wurde er vom 26-Jährigen an den Handgelenken gepackt. Der 56-Jährige konnte danach die Waffe der 50-Jährigen geben, die damit in die Wohnung ging.
Die Streitsituation bekamen Zeugen mit und diese alarmierten den Polizeinotruf 110. Aufgrund der mitgeteilten Bedrohungssituation mit einer Schusswaffe wurden umgehend eine Vielzahl von Streifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt, um diese Situation zu klären.
Ein weiterer Angehöriger des 56-Jährigen, ein 23-jähriger Deutscher, kam ebenfalls aus dem Wohnhaus und bedrohte den 26-Jährigen ebenfalls verbal.
Die Polizeibeamten trafen auf die beteiligten Personen und durchsuchten die Wohnung. In der Wohnung wurden die Luftdruckwaffe sowie drei weitere Schreckschusswaffen aufgefunden. Diese sowie die dazugehörige Munition wurden sichergestellt.
Der 56-Jährige und der 23-Jährige wurden wegen einer Bedrohung angezeigt. Weitere waffenrechtliche Verstöße werden noch geprüft. Nach der polizeilichen Sachbearbeitung und der Anzeigenerstattung wurden alle wieder entlassen.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kriminalfachdezernat 2.
837. Zusammenstoß mehrerer Pkw; zwei Personen werden verletzt – Sendling-Westpark
Am Samstag, 06.06.2026, gegen 10:40 Uhr, stand ein 55-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München mit einem Volvo Pkw an einer roten Ampel in der Murnauer Straße. Hinter ihm stand ein 51-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München mit einem VW Pkw. Von hinten fuhr ein 29-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck mit einem Mercedes Pkw an die beiden Pkw heran. Aus noch nicht geklärten Gründen fuhr dieser frontal gegen das Heck des VW. Der VW wurde dabei auf das Heck des Volvos geschoben.
Bei dem Unfall wurden der Mercedes-Fahrer und der VW-Fahrer verletzt. Beide wurden zur weiteren Behandlung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Volvo-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt.
Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro.
Die Murnauer Straße musste im Unfallbereich für die Unfallaufnahme für ca. eine Stunde gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen.
Der 29-Jährige wurde wegen einer fahrlässigen Körperverletzung angezeigt.
Die weiteren Ermittlungen zum Unfall führt die Münchner Verkehrspolizei.
838. Zusammenstoß von zwei Pkw; zwei Personen werden verletzt – Sendling
Am Samstag, 06.06.2026, gegen 17:50 Uhr, fuhr ein 21-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in Hamburg mit einem Mercedes Pkw auf der Thalkirchner Straße.
Zur selben Zeit fuhr ein 42-Jähriger mit türkischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in Baden-Württemberg mit einem Audi Pkw auf der Tumblingerstraße.
Im Kreuzungsbereich der beiden Straßen fuhr der 42-Jährige mit dem Audi Pkw von der Tumblingerstraße in die Thalkirchner Straße. Der 21-Jährige fuhr ebenfalls mit dem Mercedes Pkw in den Kreuzungsbereich ein, wo es daraufhin zu einem Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand zeigte die dortige Ampel für den 42-Jährigen Grünlicht und für den 21-Jährigen Rotlicht.
Beide Fahrer wurden bei dem Unfall verletzt. Der 21-Jährige musste danach vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden und wegen auslaufender Betriebsstoffe wurde die Fahrbahn von der Münchner Berufsfeuerwehr gereinigt. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von über 50.000 Euro.
Während der Unfallaufnahme durch die Polizei musste der Unfallbereich für den Straßenverkehr gesperrt werden.
Beim 21-Jährigen ergaben sich Hinweise auf den Konsum von Betäubungsmitteln. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Der 21-Jährige wurde wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs und einer fahrlässigen Körperverletzung angezeigt.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
839. Pkw kommt von Fahrbahn ab; Fahrer ohne Fahrerlaubnis hatte Betäubungsmittel konsumiert – Au-Haidhauen
Am Freitag, 05.06.2026, gegen 00:35 Uhr, fuhr ein 22-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München mit einem Tesla Pkw auf der Rablstraße. In dem Pkw befanden sich noch drei weitere Mitfahrer.
Der 22-Jährige wollte mit dem Pkw an der Kreuzung zur Hochstraße in diese abbiegen. Dabei kam er von der Fahrbahn ab, fuhr über den Gehweg und rutschte mit dem Pkw in den dortigen Böschungsbereich. Dort kollidierte das Fahrzeug mit einem Baum und kam so zum Stehen.
Eine Zeugin des Unfalls alarmierte den Notruf, woraufhin Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei zur Unfallstelle geschickt wurden.
Der 22-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst ambulant behandelt und wollte später selbst zum Arzt gehen. Die anderen Insassen blieben unverletzt.
Der Pkw wurde bei dem Unfall stark beschädigt (Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro). Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Eine Straßenlaterne, ein Geländer des dortigen Gehwegs, ein Straßenschild und ein Baum wurden ebenfalls beschädigt.
Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 22-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis hatte und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und durchgeführt.
Der 22-Jährige wurde wegen eines Fahrens ohne Fahrerlaubnis und einer Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
840. Terminhinweis: Sicherheitskurse für Senioren
Die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrserziehung des Polizeipräsidiums München bietet einen Sicherheitskurse für Senioren an.
Der Straßenverkehr stellt wegen seiner zunehmenden Dynamik und Komplexität immer höhere Anforderungen an alle Verkehrsteilnehmer. Die Menschen und damit auch die Verkehrsteilnehmer werden älter, erfreuen sich längerer Gesundheit und sind viel mobiler. Wie die Statistiken zeigen, sind gerade Personen ab 65 Jahren mit einem steigenden Anteil bei Verkehrsunfällen beteiligt.
Damit sie sich vor solchen Verkehrsgefahren schützen können, bietet das Polizeipräsidium München ein spezielles Sicherheitstraining für diese Altersgruppe an, das gleichermaßen Radfahrer, Fußgänger und Fahrzeugführer anspricht. In kleinen Gruppen sollen sie lernen, kritische Situationen zu erkennen und zu bewältigen, damit sie später im Alltag selbstbewusster und kompetenter auftreten können.
Ergänzt wird der Sicherheitskurs durch Kriminalprävention bei der unter anderem über das Phänomen der Trickbetrügerei informiert und Themen der Zivilcourage besprochen werden.
Der Sicherheitskurs wird durch die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrserziehung München in den Räumlichkeiten der Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, angeboten.
Der nächste Termin für den Sicherheitskurs für Senioren in München findet am
Donnerstag, 11.06.2026
statt.
Die Teilnahme am Sicherheitskurs ist kostenlos.
Bei Interesse und für weitere Informationen melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 089/6216-3616 (Mo.-Fr.: 09.00 Uhr bis 14:00 Uhr) oder per Mail: verkehrserziehung.muenchen@polizei.bayern.de an.