BPOLI LUD: Mehrere Festnahmen bei Grenzkontrollen an der deutsch-polnischen Grenze

Bei Kontrollen an den Grenzübergängen wurden am Wochenende viele gesuchte Personen festgestellt. Besonders auffällig verlief ein Einsatz am 5. Juni gegen 23:00 Uhr an der Stadtbrücke Görlitz: Dort wurde ein 38-jähriger Pole mit zwei Haftbefehlen der Staatsanwaltschaft Görlitz wegen besonders schweren Diebstahls festgestellt. Zunächst nannte der Mann falsche Personalien. Da er keinen Ausweis mitführte, sollten seine Fingerabdrücke überprüft werden. Noch bevor die Maßnahme abgeschlossen war, versuchte er zu fliehen, stürzte jedoch und konnte festgenommen werden. Kurz darauf wurden ihm die Haftbefehle eröffnet. Wegen einer Fußverletzung wurde er anschließend in ein Haftkrankenhaus eingeliefert. Dort verbüßt er nun seine offenen Freiheitsstrafen von rund einem Jahr und zehn Monaten. Weitere Fälle im Überblick: Hagenwerder: Ein 31-jähriger Pole wurde wegen eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Ulm aufgrund eines Verstoßes gegen das Waffengesetz festgestellt. Die Geldstrafe in Höhe von 904,15 Euro wurde bezahlt, anschließend durfte er weiterreisen. Görlitz, Stadtbrücke: Bei einem 29-jährigen Polen wurde ein offener Haftbefehl wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung festgestellt. Auch er beglich die Geldstrafe von 1.800 Euro und konnte seine Reise fortsetzen. Bad Muskau, Stadtbrücke: Ein 38-jähriger Bulgare wurde mit einem Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Traunstein festgestellt. Nach der Vorführung beim zuständigen Haftrichter wurde er in die nächste Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Ludwigsdorf, BAB 4: Ein 36-jähriger Pole verfügte über eine Geldstrafe der Staatsanwaltschaft Ellwangen von 1.264 Euro sowie über einen Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Ansbach wegen Urkundenfälschung. Auch er wurde nach der Vorführung beim zuständigen Haftrichter in die nächste Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf Pressesprecher Danilo Weise Telefon: 0 35 81 - 3626-6110 Mobil: 0175/9029421 E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de