BPOL NRW: Urlaub geplatzt, Ausreise überwacht: Bundespolizei erzielt zwei Fahndungstreffer am Flughafen Köln/Bonn
Gleich zwei Fahndungserfolge innerhalb weniger Minuten verzeichnete die Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn am Montagmittag.
Zunächst kontrollierten Bundespolizisten am Gate eines Fluges nach Palma de Mallorca einen 28-jährigen deutschen Staatsangehörigen. Die Überprüfung seiner Personalien ergab einen offenen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Köln. Gegen den Mann lag eine Ausschreibung zur Festnahme zwecks Strafvollstreckung vor.
Die geforderte Geldstrafe in Höhe von 3.360 Euro konnte der Reisende nicht begleichen. Statt die Reise auf die Balearen anzutreten, wurde er festgenommen und zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 56 Tagen in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Nur kurze Zeit später wurden die Fahnder erneut fündig. Bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach Istanbul überprüften die Beamten einen 31-jährigen türkischen Staatsangehörigen. Dabei stellten sie fest, dass gegen den Mann mehrere behördliche Ausschreibungen bestanden.
Neben einer Ausschreibung zur Festnahme im Zusammenhang mit aufenthaltsrechtlichen Maßnahmen lag eine Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung wegen des Verdachts des unerlaubten Aufenthalts vor. Zudem bestand eine weitere Ausschreibung einer Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren wegen Erpressung.
Nach Abstimmung mit den zuständigen Behörden wurde die Ausreise des Mannes durch Einsatzkräfte der Bundespolizei überwacht.
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