Bundespolizeidirektion München: Gestohlene Oboe nach mehreren Jahren sichergestellt // Bundespolizei nimmt zwei Tatverdächtige vorläufig fest

Bereits am 20. November 2022 erstattete ein 55-Jähriger Anzeige wegen des Diebstahls seines Instruments bei der Bundespolizei. Ein damals unbekannter Täter soll in einer S-Bahn dessen wertvolle Oboe während der Fahrt entwendet haben. Am Mittwochabend (10. Juni) nahm die Bundespolizei im Zusammenhang mit dem Fall zwei Männer vorläufig fest. Am 20. November 2022 war ein 55-jähriger Italiener mit der S-Bahn der Linie S7 von Icking nach München unterwegs. Anschließend ist er für kurze Zeit eingeschlafen. Als der er auf Höhe des Haltepunktes Karlsplatz erwachte, bemerkte er, dass seine neben ihm abgelegte Tasche samt Oboe, entwendet worden war. Der Wert der Oboe beläuft sich auf ca. 10.200 Euro. Der Italiener erstattete daraufhin Anzeige bei der Bundespolizei. Die Auswertung der Videoaufzeichnungen aus dem Zug ergaben, dass ein bislang unbekannter Mann die Tasche mit dem Instrument an sich genommen und anschließend am Münchner Hauptbahnhof den Zug verlassen hatte. Hinweise auf die Identität des Tatverdächtigen lagen damals nicht vor. Ein entscheidender Hinweis erreichte die Bundespolizei am 10. Juni durch den Inhaber eines Musikgeschäfts. Dieser hatte die als gestohlen gemeldete Oboe zum Kauf angeboten bekommen. Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten daraufhin einen 46-jährigen Bulgaren und dessen 16-jährigen Sohn vorläufig festnehmen, als sie das Instrument verkaufen wollten. Die Oboe wurde sichergestellt. Die Einsatzkräfte brachten die beiden Männer zur weiteren Aufklärung des Sachverhalts zur Dienststelle der Bundespolizei in der Denisstraße. Im Rahmen der anschließenden Ermittlungen ergaben sich zudem Hinweise auf die Identität des bislang unbekannten Tatverdächtigen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften Vater und Sohn wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen Diebstahls und Hehlerei dauern an. Rückfragen bitte an: Tim Oberfrank Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Pressestelle Telefon: 089 515 550 - 1105 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg. Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße 1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .