Versuchte Brandstiftung an KZ-Gedenkstätte – Staatsschutz ermittelt

Am Montagmorgen (15.06.2026) wurden an der KZ-Gedenkstätte in Hersbruck (Lkr. Nürnberger Land) unter anderem Rußspuren sowie im Umfeld Graffiti mit NS-Bezug festgestellt. Eine versuchte Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Ein Mitarbeiter der Stadt Hersbruck bemerkte an der Gebäudeaußenseite der KZ-Gedenkstätte in der Amberger Straße Rußspuren und stellte im näheren Umfeld Gegenstände fest, mit denen offenbar über das vergangene Wochenende (12.06.2026 bis 15.06.2026) versucht worden war, ein Feuer zu legen. Zudem wurde am Tatort eine rote Heliumflasche aufgefunden. Beamte der Polizeiinspektion Hersbruck nahmen am Tatort die Ermittlungen auf und stellten im weiteren Umfeld der Gedenkstätte zwei Graffiti fest: eine SS-Rune am Aufgang einer nahegelegenen Therme sowie ein Hakenkreuz auf der Fahrbahn der Erlenstraße. Es entstand ein Sachschaden von etwa 800 Euro. Das Staatsschutzkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten vorsätzlichen Brandstiftung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen übernommen und prüft einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten. Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise zu Personen mit einer roten Heliumflasche im Umfeld der KZ-Gedenkstätte geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden. Erstellt durch: Oliver Trebing Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Mittelfranken Präsidialbüro - Pressestelle Richard-Wagner-Platz 1 D-90443 Nürnberg E-Mail: pp-mfr.pressestelle@polizei.bayern.de Erreichbarkeiten: Montag bis Donnerstag 07:00 bis 16:00 Uhr Freitag 07:00 bis 15:00 Uhr Sonntag 11:00 bis 14:00 Uhr Telefon: +49 (0)911 2112 1030 Außerhalb der Bürozeiten: Telefon: +49 (0)911 2112 1553 Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken im Internet: