BPOL NRW: Ladendiebstähle im Hauptbahnhof Essen – Bundespolizei führt Beschuldigte dem Haftrichter vor
Am Freitagabend (19. Juni) nahm die Bundespolizei eine Frau aus Venezuela vorläufig fest. Die Wohnungslose steht im Verdacht, in mehreren Geschäften im Essener Hauptbahnhof Schmuck und Drogerieartikel entwendet zu haben.
Gegen 17:20 Uhr wurde die Bundespolizei über mehrere Ladendiebstähle im Hauptbahnhof Essen informiert. Nach bisherigen Erkenntnissen soll eine 42-Jährige aus verschiedenen Geschäften Schmuck sowie Drogerieartikel entwendet haben.
Die Einsatzkräfte kontrollierten die Frau und durchsuchten sie. Da sie keine Ausweisdokumente mit sich führte, brachten die Beamten sie zur Identitätsfeststellung zur Bundespolizeiwache Essen. Dort stellten die Beamten die Identität zweifelsfrei mittels eines Fingerabdruckscans fest.
Nach erfolgter Belehrung verweigerte die Wohnungslose sämtliche Angaben und äußerte sich nicht weiter zum Sachverhalt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund zwei Promille.
Aufgrund des Tatverdachts und mehrerer ähnlicher Fälle in der vergangenen Woche sowie des fehlenden festen Wohnsitzes nahmen die Bundespolizisten die Frau vorläufig fest und regten ein beschleunigtes Verfahren bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Essen an. Der Staatsanwalt stimmte diesem zu. Nach der Prüfung ihrer Gewahrsamsfähigkeit führten die Einsatzkräfte die Beschuldigte dem zuständigen Polizeigewahrsam zu. Von dort aus erfolgt die Vorführung vor dem zuständigen Richter.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls ein.
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