Knapp 5.200 Euro oder Gefängnis – Bundespolizei stoppt Reisenden am Bremer Flughafen

Flughafen Bremen, 23. Juni 2026 / 12:20 Uhr Bundespolizisten nahmen Dienstagmittag am Bremer Flughafen einen 46-jährigen Reisenden vor seinem Abflug nach Antalya vorläufig fest. Er hatte eine nicht unerhebliche Geldsumme in Höhe von mehr als 5.000 Euro an die Justizkasse zu zahlen. Während der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle nach Antalya überprüften die Bundespolizisten gegen 12:20 Uhr den lettischen Staatsangehörigen, der in Delmenhorst wohnt. Es stellte sich heraus, dass der Mann seit Anfang Juni von der Staatsanwaltschaft Bremen mit einem Haftbefehl gesucht wurde. Hintergrund war eine rechtskräftige Verurteilung wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verkehrsunfallflucht. Weil er nur die Hälfte der auferlegten Geldstrafe bezahlt hatte, drohte ihm eine Ersatzfreiheitsstrafe von 48 Tagen. Da der Gesuchte seine Urlaubsreise nicht mit der Justizvollzugsanstalt tauschen wollte, griff er tief in seine Tasche: Noch in der Bundespolizeiwache beglich er die offene Geldstrafe inklusive Verfahrenskosten von 5.185 Euro. Anschließend konnte er die Wache auf schnellstem Wege verlassen und somit noch rechtzeitig seinen Flug in die Türkei antreten. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Bremen Pressestelle Juliane Hartwich Telefon: 0421 16299 - 6102 E-Mail: bpoli.bremen.oea@polizei.bund.de X @bpol_nord