Medieninformation der Polizei München vom 26.06.2026
Inhalt:
939. Ein Jahr mobile uniformierte Videotürme der Polizei - ein Erfolgsmodell für mehr Sicherheit
940. Verkehrsunfall; eine Person schwer verletzt – Maxvorstadt
941. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Motorrad; eine Person schwer verletzt – Hasenbergl
942. Pkw prall gegen Tunnelwand; eine Person schwer verletzt – Schwabing
939. Ein Jahr mobile uniformierte Videotürme der Polizei - ein Erfolgsmodell für mehr Sicherheit
Seit dem 15.05.2025 verfügt das Polizeipräsidium München über mobile, hochmoderne „uniformierte“ Videotürme. Als Teil eines Gesamtkonzepts werden diese an kriminalitätsbelasteten Orten in der Münchner Innenstadt eingesetzt. Die Videotürme der Polizei haben ihre Standorte aktuell im Alten Botanischen Garten, in der Schillerstraße, der Adolf-Kolping-Straße und am Karlsplatz. Sie ergänzen die bereits bestehenden polizeilichen Videoüberwachungsanlagen am Hauptbahnhof, Karlsplatz, Sendlinger-Tor-Platz sowie im Alten Botanischen Garten.
Durch ein abgestimmtes Maßnahmenbündel der Taskforce Bahnhofsviertel und des Polizeipräsidiums München konnte die Sicherheitslage insbesondere im Alten Botanischen Garten bereits spürbar verbessert werden. Dazu tragen gerade auch die polizeilichen Videotürme bei.
Aus positiven Rückmeldungen der Bevölkerung wissen wir, dass die mobilen Videotürme durch ihre Wahrnehmbarkeit die subjektive Sicherheit erhöhen. Zudem schrecken sie potentielle Straftäter ab. Kommt es dennoch zu Straftaten, liefern sie wichtige Hinweise und Beweismittel und erleichtern die Ermittlung von Tatverdächtigen wesentlich.
Dies belegen eindrucksvoll folgende Fälle, über welche bereits in den Medieninformationen des Polizeipräsidiums München berichtet wurde.
Zu den Medieninformationen 647, 649 und 659 aus dem Jahr 2026:
Am Freitag, 01.05.2026, gegen 03:00 Uhr, kam es in der Ludwigsvorstadt zu einem versuchten Tötungsdelikt.
Im Rahmen der Ermittlungen konnten durch die im südlichen Bahnhofsviertel aufgestellten Videotürme der Münchner Polizei und weiterer Überwachungskameras Fotos eines bis dahin unbekannten Täters gesichert werden. Ausschließlich aufgrund der erlangten Fotos war es möglich, eine effektive Öffentlichkeitsfahndung einzuleiten.
Daraufhin gingen mehrere Hinweise auf die Identität des Tatverdächtigen beim Polizeipräsidium München ein. Zeitgleich stellte sich der 38-jährige Tatverdächtige in Folge des öffentlichen Fahndungsdrucks bei einer Polizeidienststelle.
Zur Medieninformation 1886 vom 14.11.2025:
Am Donnerstag, 13.11.2025, gegen 20:45 Uhr, kam es in der Ludwigsvorstadt zu einer gefährlichen Körperverletzung.
Anhand der gesicherten Aufzeichnungen eines mobilen Videoturms konnten Lichtbilder des unbekannten, flüchtigen Täters an Polizeikräfte gesteuert werden. Dadurch konnte im Bereich des Hauptbahnhofes ein 20-jähriger marokkanischer Tatverdächtiger im Rahmen der Fahndung wiedererkannt und festgenommen werden.
Im Zeitraum vom 01.01.2026 bis 31.05.2026 konnten allein an den Videotürmen in der Schillerstraße und der Adolf-Kolping-Straße in 26 Fällen Videoaufzeichnungen für weitere Ermittlungen zur Aufklärung von Straftaten erlangt werden.
Um punktuellen, negativen Entwicklungen schnell und konsequent begegnen zu können, ist der polizeiliche Videoschutz elementarer Bestandteil und unverzichtbarer Pfeiler zur Bekämpfung von Straftaten und Sicherheitsstörungen an besonders kriminalitätsbelasteten Orten. Gerade an solchen Orten setzt das Polizeipräsidium München die hochmodernen Videotürme unter strenger Beachtung der gesetzlichen Vorgaben ein.
„Gemeinsam für mehr Sicherheit ist der Leitgedanke unserer erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München in der Taskforce Bahnhofsviertel und ein Erfolgsmodell. Bürgernähe, polizeiliche Präsenz, ergänzt durch uniformierte Videotürme, sorgen für mehr Sicherheit und stärken das Sicherheitsgefühl der Menschen“, so Polizeipräsident Hampel.