Diebe und Einbrecher / Rettungskräfte angegangen / Betrüger am Telefon
Ein 54-jähriger Mann hat am Samstag versucht, in einer Drogerie an der Mendener Straße Nahrungsergänzungsmittel zu stehlen. Ein Mitarbeiter hielt ihn auf. Dabei schlug der Tatverdächtige um sich und hielt das Diebesgut fest. Dem Mitarbeiter gelang es, den Mann bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Die Beamten nahmen den wahrscheinlich unter Drogen stehenden Mann vorläufig fest. Er erhielt ein Hausverbot für alle Filialen der Drogerieketten. Das Diebesgut konnte zurückgegeben werden. Die Polizei ermittelt wegen eines räuberischen Diebstahls.
Ein 54-jähriger Mann hat am Samstag an einem Rettungswagen Ärger gemacht. Gegen 23.30 Uhr stand der Rettungswagen wegen eines Einsatzes an der Nußbergstraße, als sich ein Pkw-Fahrer beschwerte, dass er nicht vorbeifahren könne. Zunächst kam er an die Beifahrerseite, dann noch an die Fahrerseite und bedrohte und beschimpfte die Rettungskräfte. Anhand des Kennzeichens ermittelte die eingeschaltete Polizei den Halter, der in der Nacht Besuch von einer Streife bekam. Die Polizei ermittelt wegen Bedrohung.
Zwei Männer sind am Sonntag kurz vor 4 Uhr in ein Café im Barendorf eingebrochen. Zu diesem Zeitpunkt hörte ein Zeuge ein lautes Klirren und sah, wie sich zwei Personen an dem Gebäude zu schaffen machte. Im Rahmen einer Nahbereichsfandung entdeckte die Polizei einen 35-jährigen Tatverdächtigen.
Ein 66-jähriger Mann wurde am Freitag kurz nach 10 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Sümmerner Straße bestohlen. Um die aufgeheizte Luft aus seinem Wagen zu lassen, öffnete er die Fahrertür und ging zum Kofferraum, um seine Einkäufe einzuladen. In diesem Augenblick muss ein Unbekannter die Tasche des Fahrers gestohlen haben. Darin steckten unter anderem Geld, Bankkarte und ein Mobiltelefon. Die Polizei hat die abhanden gekommenen Papiere zur Fahndung ausgeschrieben und eine KUNO-Sperrung der Bankkarte veranlasst. Diese KUNO-Sperrung verhindert den Einsatz einer abhanden gekommenen Bankkarte per Lastschriftverfahren im Einzelhandel. Deshalb sollten Betroffene unabhängig von einer möglichst raschen Sperrung bei der Bank auch möglichst zeitnah Anzeige bei der Polizei erstatten.
Einer 65-jährigen Frau wurde bereits am Donnerstag vergangener Woche nach dem Einkaufen die Bankkarte gestohlen. Die Frau bezahlte kurz nach 12 Uhr in einem Supermarkt am Hennener Marktplatz Ware mit ihrer Bankkarte und legte diese kurz ab, um ihre Einkäufe zu verstauen. Einen Tag später am Nachmittag stellte sie fest, dass am Donnerstag zwischen 12.16 und 12.18 Uhr mehrfach hohe Geldbeträge von ihrem Konto abgehoben wurden. Möglicherweise wurde sie beim Eingeben ihrer PIN an der Supermarkt-Kasse beobachtet und eine unbekannte Person nutzte die Gelegenheit, als sie ihre Waren einsortierte, um die Bankkarte an sich zu nehmen.
In der Kleingartenanlage Im Lau wurde erneut eingebrochen. Zwischen Samstagabend und Freitagmorgen schlugen Unbekannte die Scheibe eines Gartenhauses ein, verpflegten sich und stahlen eine JBL-Musikbox.
In der vergangenen Woche versuchten erneut Betrüger ihr Glück in Iserlohn. Sie riefen eine ganze Reihe von meist älteren Menschen an, gaben sich als Polizeibeamte aus und erzählten die klassische Lügengeschichte über Einbrüche. Mehrere der Angerufenen meldeten sich anschließend bei der echten Polizei. Die warnt immer wieder: Zwangsläufig kommt bei solchen Telefonaten immer die Fragen nach vorhandenen Wertsachen und das Angebot, diese "in sichere Verwahrung" zu nehmen. Nur so viel ist sicher: Die Opfer bekommen ihre Wertsachen nicht zurück. Die echte Polizei fragt am Telefon nicht einfach mal so nach Wertsachen und nimmt auch keine Wertsachen "in Verwahrung". Der einfachste Rat bei solchen Anrufen lautet: "Auflegen!" (cris)
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