Betrunkener LKW-Fahrer aus dem Verkehr gezogen
Am Dienstag, dem 30. Juni 2026, wurde die Polizei über einen Lkw mit Anhänger informiert, der auf der Bundesstraße 96 in Fahrtrichtung Stralsund augenscheinlich Schlangenlinien fuhr und seine Spur nicht halten konnte.
Auf Höhe der Gemeinde Sundhagen konnte der Lkw festgestellt werden. Die Polizeibeamten führten eine Verkehrskontrolle durch. Bereits beim Öffnen der Fahrertür nahmen sie Alkoholgeruch wahr. Im weiteren Verlauf wurde der Atemalkoholwert des 45-jährigen deutschen Fahrers überprüft. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,32 Promille. Daraufhin wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und später durchgeführt. Zudem wurden der Führerschein sowie die Fahrzeugschlüssel sichergestellt.
Auf die Frage, wie es zu der Alkoholisierung gekommen sei, gab der 45-Jährige an, zuvor einen Reifenplatzer gehabt zu haben. Anschließend habe er etwa zwei Stunden auf einen Pannendienst warten müssen. Während dieser Wartezeit habe sich bei ihm so viel Wut aufgebaut, dass er drei Dosen Gin Tonic sowie einen Liter Bourbon-Cola-Gemisch konsumiert habe. Nachdem der Reifen seines Lkws repariert worden sei, habe er seine Fahrt alkoholisiert fortgesetzt.
Nach der Blutprobenentnahme teilte der 45-Jährige zudem mit, dass sich in seinem Rucksack, der sich noch im Lkw befand, eine Druckluftwaffe samt Magazinen und Geschossen sowie ein Tierabwehrspray befänden. Die Gegenstände wurden durch die Polizei sichergestellt.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr sowie wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.
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