BPOL NRW: Herrenloses Gepäck führt Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn zu größerem Fahndungserfolg

Ein zunächst herrenloses Gepäckstück hat am Freitagmittag (03. Juli) am Flughafen Köln/Bonn zu einem umfangreichen polizeilichen Einsatz geführt. Noch bevor die Einsatzkräfte das Gepäck sichern konnten, meldete sich eine 34-jährige Frau als Eigentümerin. Da sie keinerlei Ausweisdokumente vorlegen konnte, nahmen die Beamten sie zur Identitätsfeststellung mit zur Dienststelle. Dort entwickelte sich aus dem vermeintlichen Routineeinsatz ein deutlich umfangreicherer Sachverhalt: Die Überprüfungen ergaben, dass sich die guineische Staatsangehörige unerlaubt im Bundesgebiet aufhielt. Darüber hinaus bestand gegen die Frau eine Wiedereinreisesperre nach Frankreich. Bei der anschließenden Durchsuchung stellten die Einsatzkräfte außerdem einen deutschen Reiseausweis für Flüchtlinge sicher, der einer anderen Person zugeordnet werden konnte. Die Bundespolizei leitete daraufhin Ermittlungen wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise sowie im Zusammenhang mit dem aufgefundenen Ausweisdokument ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Frau an die zuständigen ausländerrechtlichen Behörden übergeben. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Pressestelle Mathias Kämpfer Telefon: +49 (0) 2203 95 22-1041 E-Mail: bpolifh.cgn.presse@polizei.bund.de Postfach 980125 51129 Köln Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.