Kreis Coesfeld, Kreisgebiet / Kreisweite E-Scooter-Kontrollen – Zahlreiche Verstöße festgestellt

Im Zeitraum vom 7. bis 9. Juli 2026 führte die Kreispolizeibehörde Coesfeld einen kreisweiten Schwerpunkteinsatz zur Kontrolle von Elektrokleinstfahrzeugen (eKF), insbesondere E-Scootern, durch. Ziel der mehrtägigen Kontrollaktion war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, Verstöße konsequent zu ahnden und Nutzerinnen und Nutzer für die besonderen Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Die Kontrollen fanden unter anderem in Coesfeld, Dülmen und Lüdinghausen statt. Hintergrund des Schwerpunkteinsatzes ist die gestiegene Zahl von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Elektrokleinstfahrzeugen. Insbesondere junge Menschen nutzen E-Scooter regelmäßig auf dem Schulweg und in ihrer Freizeit. Mit gezielten Kontrollen möchte die Polizei sowohl die Verkehrssicherheit erhöhen als auch für ein regelkonformes Verhalten im Straßenverkehr werben. Ergänzend zu den Kontrollen informierten Verkehrssicherheitsberaterinnen und Verkehrssicherheitsberater an Infoständen über die Risiken der E-Scooter-Nutzung. Im Mittelpunkt standen dabei die möglichen Folgen von Stürzen und Kollisionen sowie die Bedeutung gegenseitiger Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Die Bilanz des dreitägigen Einsatzes fällt umfangreich aus: Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 371 Elektrokleinstfahrzeuge. Dabei fertigten sie 31 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 11 Strafanzeigen. Darüber hinaus wurden 84 Verwarngelder erhoben. In Nordkirchen stellten Polizeibeamte bei einer Kontrolle fest, dass ein E-Scooter zuvor in Duisburg entwendet worden war. In einem weiteren Fall wurde ein technisch manipuliertes Pedelec aus dem Verkehr gezogen, dessen Motorleistung unzulässig erhöht worden war. Die festgestellten Verstöße spiegeln die gesamte Bandbreite der Problematik wider. Sie reichten vom Fahren eines E-Scooters durch Kinder unter 14 Jahren über die verbotswidrige Mitnahme einer zweiten Person, das Befahren gesperrter Straßenbereiche, Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Fahrerlaubnisrecht bis hin zum Fahren entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung und der Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt. Die Kreispolizeibehörde Coesfeld wird auch künftig vergleichbare Schwerpunktkontrollen durchführen. Ziel bleibt es, technische Manipulationen konsequent zu unterbinden, Verkehrsverstöße zu reduzieren und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden nachhaltig zu verbessern. Rückfragen bitte an: Polizei Coesfeld Pressestelle Telefon: 02541-14-290 bis -292 Fax: 02541-14-195