BPOL NRW: Trotz Waffenverbot: Bundespolizei beschlagnahmt Messer und Werkzeug
Am 15. Juli stellten Bundespolizisten einen Mann nach einer verbalen Streitigkeit mit Mitarbeitern der Deutschen Bahn fest. In seiner Tasche fanden die Beamten ein Fleischermesser und eine Blechschere.
Gegen 23:30 Uhr kontrollierten die Polizisten den 45-Jährigen, der zuvor an einer lautstarken Auseinandersetzung beteiligt gewesen war. Der Dortmunder führte eine Sporttasche mit sich. Da die Tasche geöffnet war, stellten die Beamten ein Messer und eine Blechschere fest, die zugriffsbereit darin lagen. Da ein Zugriff jederzeit möglich gewesen wäre, übernahmen die Einsatzkräfte die Tasche. Zur Identitätsfeststellung begleitete der deutsche Staatsbürger die Einsatzkräfte zur Dienststelle. Mittels eines Abgleichs der Lichtbilder in den Fahndungssystemen stellten die Polizisten die Identität zweifelsfrei fest. Dabei wurde ebenfalls ein Waffenbesitzverbot bekannt. Die Beamten belehrten den Mann, der von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machte und sich nicht äußerte. Das Messer und die Blechschere beschlagnahmten die Bundespolizisten.
Nach Abschluss der Maßnahmen durfte der Beschuldigte die Dienststelle wieder verlassen.
Die Einsatzkräfte sicherten das Videomaterial und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein.
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