Festnahmen und Durchsuchungen in Berlin nach Schussabgaben

Im Auftrag der Ermittlungsgruppe Telum der Staatsanwaltschaft Berlin hat die BAO Ferrum der Polizei Berlin gestern Nachmittag sechs Durchsuchungsbeschlüsse im Berliner Stadtgebiet vollstreckt. Die Ermittlungen richten sich gegen fünf Beschuldigte im Alter von 24 bis 48 Jahren, von denen sich zwei bereits auf Grundlage von Haftbefehlen in anderer Sache in Untersuchungshaft befinden. Die Beschuldigten stehen im Verdacht, in den Monaten April bis Juni 2026 in unterschiedlicher Tatbeteiligung unter anderem eine versuchte schwere räuberische Erpressung, Wohungseinbruchsdiebstähle und Verstöße gegen das Waffengesetz begangen zu haben. Am 1. Mai 2026 sollen Schüsse auf das Wohnhaus eines Mannes in Spandau abgegeben worden sein, nachdem drei der Beschuldigten im Alter zwischen 27 und 48 Jahren in dieses noch im April 2026 eingebrochen sein sollen. Ein 24-jähriger und ein 29-jähriger Beschuldigter sollen darüber hinaus im Juni 2026 versucht haben, einen noch unbekannten Geschädigten unter Einsatz von Schusswaffen zur Zahlung von Geld zu nötigen, auf welches sie keinen Anspruch gehabt haben sollen. Die drei Beschuldigten wurden von den eingesetzten Kräften angetroffen und vorläufig festgenommen. Alle sollen heute einem Ermittlungsrichter zum Zweck des Erlasses von Haftbefehlen vorgeführt werden. Bei den Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte unter anderem Mobiltelefone und illegale Betäubungsmittel sicher. An dem Einsatz mit mehr als 200 Kräften waren auch Spezialeinheiten beteiligt. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen der Taten sowie Tatbeteiligungen dauern an. Pressearbeit und Erreichbarkeit