Vollsperrung der BAB 20 nach Pkw-Brand – Siebenköpfige Familie rettet sich unverletzt (LK MSE)
Am heutigen Dienstagnachmittag (21.07.2026) gegen 15:00 Uhr kam es auf der Bundesautobahn 20 zu einem Fahrzeugbrand, der eine temporäre Vollsperrung erforderte. Ein 31-jähriger Fahrzeugführer befuhr mit einem Toyota Corolla die Autobahn in Fahrtrichtung Stettin. Im Pkw befanden sich sechs weitere Insassen im Alter von 2, 3, 12, 21, 26 und 46 Jahren. Zwischen den Anschlussstellen Anklam und Altentreptow bemerkte der Fahrer plötzliche, starke Rauchentwicklung im Heckbereich, woraufhin das Fahrzeug im Motorraum Feuer fing. Der 31-Jährige konnte den Pkw geistesgegenwärtig auf dem Standstreifen stoppen. Alle sieben syrischen Staatsangehörigen konnten das Fahrzeug rechtzeitig und vollständig unverletzt verlassen. Die Freiwilligen Feuerwehren Altentreptow, Werder und Kölln waren mit insgesamt 26 Einsatzkräften vor Ort und löschten den in Vollbrand stehenden Pkw. Nach aktuellem Ermittlungsstand ist ein technischer Defekt brandursächlich. Für die Dauer der Löscharbeiten musste die BAB 20 für rund 30 Minuten voll gesperrt werden. Im Anschluss wurde der Verkehr über den Überholfahrstreifen an der Einsatzstelle vorbeigeleitet. Ein Abschleppunternehmen barg das Wrack. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 15.000 Euro.
Im Auftrag
Sebastian Meinhardt
Erster Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Dezernat 1, Einsatzleitstelle
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