Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität am Rostocker Hauptbahnhof

Die Bundespolizeiinspektion Rostock beteiligte sich gemeinsam mit der Landespolizei und dem kommunalen Ordnungsdienst am bundesweiten Schwerpunkteinsatz gegen Gewaltkriminalität auf dem Gebiet der Bahnanlagen. Am 24. und 25. Juli 2026 stellten die eingesetzten Kräfte am Rostocker Hauptbahnhof insgesamt 267 Identitäten fest. Darüber hinaus durchsuchten sie 214 Personen sowie deren mitgeführte Sachen. Im Ergebnis leiteten die Behörden zwölf Ermittlungsverfahren aufgrund verschiedener Delikte ein: - vier Verfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, - vier Verfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, - drei Verfahren wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz und - ein Verfahren wegen Hausfriedensbruchs.Zudem identifizierten die Einsatzkräfte neun gesuchte Personen und übermittelten die gewonnen Daten an die ausschreibenden Behörden. Bei der Kontrolle eines 44-jährigen Deutschen fanden die Einsatzkräfte zehn Gramm Kokain sowie 800 Euro Bargeld. Nach Rücksprache mit der zuständigen Bereitschaftsstaatsanwaltschaft erfolgte eine Wohnungsdurchsuchung, welche die Einsatzkräfte der Landes- und Bundespolizei gemeinsam durchführten. Dort stellten sie 560 Gramm Amphetamin, 145 Gramm Cannabis, drei Gramm Haschisch, 17 Gramm Ecstasy sowie Verpackungsmaterial und Etikettiergeräte sicher. Darüber hinaus beschlagnahmten sie weiteres Bargeld in Höhe von rund 1.070 Euro. Die weiteren Ermittlungen zu diesem Sachverhalt übernimmt die Kriminalpolizei. Link zur Pressemitteilung des Bundespolizeipräsidiums zur Bilanz des bundesweiten Schwerpunkteinsatzes https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/73990/6322514 Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Rostock Kopernikusstr. 1d 18057 Rostock Sascha Alexas Telefon: 0381 / 2083 - 1003 E-Mail: presse.hro@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .