BPOL NRW: Über 20 Fälle – Bundespolizei verhaftet gesuchten mutmaßlichen Betrüger
Am 28. Juli erkannten Bundespolizisten im Dortmunder Hauptbahnhof einen Mann wieder, gegen den ein Untersuchungshaftbefehl sowie mehrere Fahndungsersuchen vorlagen.
Die Beamten waren gegen 10:50 Uhr im Rahmen ihrer Streifentätigkeit im Dortmunder Hauptbahnhof eingesetzt. Dabei fiel ihnen ein 64-jähriger deutscher Staatsangehöriger auf. Durch ihr geschultes Auge in Verbindung mit ihrem guten Erinnerungsvermögen konnten die Einsatzkräfte den Mann einer aktuellen Fahndung zuordnen.
Daraufhin unterzogen sie ihn einer Personenkontrolle.
Die Abfrage seiner Personalien bestätigte die Annahme der Uniformierten.
Gegen den Deutschen lag ein offener Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Dortmund wegen Betruges in über 20 Fällen im Inland und europäischen Ausland vor.
Zudem ließen mehrere Staatsanwaltschaften nach dem Aufenthaltsort des Gesuchten fahnden.
Dem Fahndungserfolg vorausgegangen war eine enge Zusammenarbeit der Bundespolizeiinspektionen Düsseldorf und Dortmund. Den Düsseldorfer Ermittlungsbeamten war es bei der jüngst festgestellten Tat im Hauptbahnhof Düsseldorf gelungen, ein aktuelles Fahndungsfoto des zunächst weitestgehend unerkannten Beschuldigten anzufertigen.
Durch den sofortigen Austausch zwischen den Dienststellen war das Foto bei den Einsatzkräften bekannt und führte schließlich zum Fahndungserfolg.
Die Beamten verhafteten den 64-Jährigen ohne festen Wohnsitz und überstellten ihn nach Abschluss aller polizeilichen und strafprozessualen Maßnahmen dem zuständigen Amtsgericht.
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