BPOL NRW: Polizeieinsatz gestört – Bundespolizei nimmt aggressiven Mann in Gewahrsam

Am Donnerstagnachmittag (30. Juli) störte ein 41-jähriger Deutscher im Kölner Hauptbahnhof eine laufende polizeiliche Maßnahme der Bundespolizei. Nachdem er einem Beamten ins Gesicht greifen wollte, einem Platzverweis mehrfach nicht nachkam und die Einsatzkräfte mit dem Tod bedrohte, endete der Einsatz für ihn im Polizeigewahrsam. Gegen 14:30 Uhr nahmen Einsatzkräfte der Bundespolizei im Kölner Hauptbahnhof einen Diebstahl in einer Drogeriefiliale auf. Während der Sachverhaltsaufnahme kommentierte ein sichtlich alkoholisierter 41-Jähriger die polizeilichen Maßnahmen lautstark und provozierend. Als die Beamten den Mann ansprachen, näherte er sich ihnen und versuchte, einem Bundespolizisten ins Gesicht zu greifen. Nachdem dies unterbunden worden war, erhielt der Mann zunächst eine mündliche Ermahnung und anschließend einen Platzverweis. Da er diesem trotz mehrfacher Aufforderung nicht nachkam, führten ihn die Einsatzkräfte aus dem Bahnhof. Dabei sperrte sich der 41-Jährige wiederholt gegen die Maßnahmen. Außerhalb des Bahnhofs bedrohte der Mann die Beamten verbal mit dem Tod. Trotz erneuter Aufforderung, den Bereich zu verlassen, folgte er den Einsatzkräften anschließend zurück in Richtung des ursprünglichen Einsatzortes. Um weitere Störungen und Straftaten zu verhindern, brachten die Beamten den Aggressor zu Boden, legten ihm Handfesseln an und führten ihn der Dienststelle zu. Während der Maßnahme verletzte sich ein Bundespolizist an der Hand und musste seinen Dienst vorzeitig beenden. Nach amtsärztlicher Untersuchung wurde die Gewahrsamsfähigkeit des 41-Jährigen Mann aus Bergisch-Gladbach bestätigt. Anschließend verbrachte er den restlichen Tag im Polizeigewahrsam. Den Deutschen erwarten nun Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Bedrohung. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Köln Pressestelle Stephanie Reuver Telefon: +49 (0) 221 16093-1401 Mobil: +49 (0) 173 56 21 184 E-Mail: presse.k@polizei.bund.de Gereonstraße 43-65 50670 Köln