BPOL NRW: Zivilfahnder der Bundespolizei stellen Mann nach Diebstahl im Düsseldorfer Hauptbahnhof – Beschleunigtes Verfahren eingeleitet
Am Samstagmorgen (8. August 2026) stellten Taschendiebstahlsfahnder der Bundespolizei einen 39-jährigen Tatverdächtigen nach dem Diebstahl eines Reisekoffers. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest. Der Geschädigte erhielt sein Eigentum vollständig zurück. Die Bundespolizei regte ein beschleunigtes Verfahren an.
Gegen 9.00 Uhr wurde ein 75-jähriger Geschädigter auf dem Bundespolizeirevier Düsseldorf vorstellig und erstattete Strafanzeige wegen Diebstahls seines mitgeführten Reisekoffers. Mithilfe einer sofort durchgeführten Videoauswertung konnten die Fahnder den Tathergang sowie die Fluchtrichtung des Tatverdächtigen nachvollziehen.
Auf den Aufnahmen war zu erkennen, dass der Geschädigte seinen Reisekoffer versehentlich auf der Rolltreppe zu Bahnsteig 17 des Düsseldorfer Hauptbahnhofes zurückgelassen hatte. Kurz darauf nahm der 39-jährige Tatverdächtige den Koffer an sich und entfernte sich damit vom Tatort.
Im Rahmen der eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnten die zivilen Einsatzkräfte den Tatverdächtigen in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof antreffen und vorläufig festnehmen. Der entwendete Reisekoffer wurde sichergestellt und dem Geschädigten anschließend samt Inhalt vollständig zurückgegeben.
Die zuständige Staatsanwaltschaft stimmte der Durchführung eines beschleunigten Verfahrens zu. Der 39-jährige polizeibekannte litauische Staatsangehörige wurde anschließend einem Richter vorgeführt und danach in die Justizvollzugsanstalt Düsseldorf eingeliefert.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls ein.
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