Kreis Borken – Polizei zieht Wochenbilanz zu Alkohol und Drogen im Straßenverkehr

Erfreuliches konnte die Polizei am Sonntagmorgen in Stadtlohn feststellen: Nach dem Ende des Dodgeball-Festivals kontrollierten Einsatzkräfte den abreisenden Verkehr. An den Zu- und Abfahrtstraßen legten die Beamten dabei ein besonderes Augenmerk auf mögliche Alkohol- und Drogenverstöße. Die Bilanz fiel durchweg positiv aus: Alle kontrollierten Fahrzeugführer verhielten sich vorschriftsmäßig. Verstöße im Zusammenhang mit Alkohol oder Drogen stellte die Polizei nicht fest. Das solche Kontrollen notwendig bleiben, zeigt jedoch die Bilanz für den gesamten Kreis Borken: Zehnmal hätte die Fahrt in der vergangenen Woche nicht stattfinden dürften. Insgesamt stellte die Polizei zehn Verkehrsteilnehmer fest, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen am Straßenverkehr teilnahmen. Ein Fahrzeugführer stand unter Alkoholeinfluss, neun weitere waren durch Betäubungsmittel beeinflusst. Im Einzelnen: Im Nordkreis registrierte die Polizei sechs Verkehrsteilnehmer, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ihre Fahrzeuge führten (3 x Ahaus, 3 x Gronau). Im Südkreis kontrollierten die Einsatzkräfte in Bocholt einen Verkehrsteilnehmer unter Alkoholeinfluss. Zudem stand ein Fahrzeugführer in Bocholt und zwei in Borken unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Die Polizei appelliert: Hände weg von Alkohol und Drogen! Wer im Straßenverkehr berauscht ein Fahrzeug führt, bringt sich und andere in Gefahr - unabhängig davon, ob man mit dem Auto, dem Pedelec, dem Fahrrad oder einem E-Scooter unterwegs ist. Bereits geringe Mengen können die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen und zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen. Es drohen empfindliche Strafen oder der Verlust der Fahrerlaubnis. In vielen Fällen wird eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) erforderlich. (sb) Kontakt für Medienvertreter: Kreispolizeibehörde Borken Sandra Biedermann (sb), Leonie Dreier (ld), Julia Hoffboll (jh), Markus Hüls (mh), Peter Lefering (pl), Thorsten Ohm (to), Ann-Christin Osterholt (ao), Johanna von Raesfeld (jr)