BPOL NRW: Fahndungserfolge der Bundespolizei im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen
Am Montagnachmittag, 10. August 2026, kontrollierte die Bundespolizei Reisende im Regionalexpress 13 bei der Einreise aus den Niederlanden. Auf Höhe der Ortschaft Breyell wurden auch die Personalien einer 20-jährigen Deutschen anhand des vorgelegten Personalausweises in den polizeilichen Datenbeständen überprüft. Es stellte sich heraus, dass die Reisende mit einem Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Dortmund, Zweigstelle Unna, wegen Diebstahls gesucht wird. Die Bundespolizei hat die Frau daraufhin vor Ort verhaftet und zwecks weiterer Sachbearbeitung zum Bundespolizeirevier Kempen gebracht. Am Dienstag wird die Gesuchte zur Eröffnung des Haftbefehls dem Haftrichter beim Amtsgericht Krefeld vorgeführt.
Auf der Autobahn 52 an der Anschlussstelle Elmpt kontrollierte die Bundespolizei am Montagnachmittag Fahrgäste in einem grenzüberschreitenden Reisebus auf der Fahrt von Brüssel nach Düsseldorf bei der Einreise aus den Niederlanden. Bei der Überprüfung eines 49-jährigen Albaners ergab die fahndungsmäßige Abfrage anhand des vorgelegten albanischen Reisepasses in den polizeilichen Datenbeständen, dass der Reisende mit einem Vollstreckungshaftbefehl durch die Staatsanwaltschaft Münster wegen besonders schweren Falls des Diebstahls gesucht wird. Da der Gesuchte noch eine Restfreiheitsstrafe von 217 Tagen zu verbüßen hat, wurde er vor Ort verhaftet und nach Anschluss der polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle in Kempen zum Haftantritt inj das Gefängnis in Willich gebracht.
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