BPOL NRW: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle am Wochenende
Am Freitagabend, 18. September 2026, kontrollierte die Bundespolizei im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen Reisende in einem grenzüberschreitenden Reisebus (Route: Amsterdam-Dortmund) auf der Bundesautobahn 3 bei der Einreise aus den Niederlanden. Hierbei wurden auch die Personalien eines 65-jährigen Deutschen in den polizeilichen Datenbeständen überprüft. Die durchgeführte Abfrage ergab einen Fahndungstreffer der Staatsanwaltschaft Bielefeld zur Strafvollstreckung eines Haftbefehls wegen Betruges. Da der Gesuchte die fällige Geldstrafe in Höhe von 1800 Euro nicht bezahlen konnte, brachte die Bundespolizei ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle zur Verbüßung der 60-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in das Gefängnis in Kleve.
Weiterhin kontrollierte die Bundespolizei auch die Personalien eines 19-jährigen Syrers als Fahrgast im Reisebus. Hier stellte sich bei der Personalienüberprüfung heraus, dass der Reisende mit einem Untersuchungshaftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung durch die Staatsanwaltschaft Leipzig gesucht wird. Zudem hatte der Mann noch geringe Mengen Marihuana dabei. Der Gesuchte wurde daraufhin vor Ort verhaftet und am Samstag dem Haftrichter beim Amtsgericht Kleve vorgeführt.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Kleve
Uwe Eßelborn
Telefon: (02821) 7451-0
E-Mail: presse.kle@polizei.bund.de
Internet:
Emmericher Straße 92-94
47533 Kleve
Weitere Informationen erhalten Sie unter oder
unter oben genannter Kontaktadresse.