BPOL NRW: Ins Gesicht geschlagen – Bundespolizei ermittelt
Gestern Abend (20. September) soll ein Unbekannter einen Heranwachsenden nach einem kurzen Streitgespräch unvermittelt am Recklinghäuser Hauptbahnhof attackiert haben. Eine Fahndung nach diesem blieb erfolglos.
Gegen 17:30 Uhr suchte ein 19-Jähriger die Bundespolizeiwache am Hauptbahnhof Recklinghausen auf. Dieser gab an, dass er soeben von einem ihm Unbekannten ins Gesicht geschlagen worden sei. Der syrische Staatsbürger gab an, dass er sich am Busbahnhof auf eine Bank habe setzen wollen und aus diesem Grund auf den Mann zu ging. Dieser habe ihm zu verstehen geben, dass er verschwinden soll. Der Geschädigte habe den Aggressor darauf hingewiesen, dass er sich lediglich auf die Bank setzen wolle und er ihm dies nicht verbieten könne. Daraufhin habe der Fremde dem Recklinghäuser mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Der 19-Jährige habe sich aus Angst zur Bundespolizei begeben. Der Geschädigte habe beim Weggehen noch ein Lichtbild des Beschuldigten fertigen können, worauf dieser von hinten zu sehen ist.
Der Heranwachsende wies eine Schwellung am linken Auge auf, welches die Einsatzkräfte fotografisch dokumentierten. Dieser verzichtete auf eine ärztliche Behandlung.
Trotz Personenbeschreibung konnte der Unbekannte im Rahmen einer Nahbereichsfahndung nicht angetroffen werden.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung gegen Unbekannt ein und sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen. Diese werden gebeten sich unter der kostenfreien Servicenummer 0800/ 6 888 000 oder in jeder anderen Bundespolizeidienststelle zu melden.
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