BPOLI MD: Gesuchter klingelt bei der Bundespolizei

Am Dienstag, den 22. September 2026 klingelte ein 40-Jähriger um 13:00 Uhr bei der Bundespolizei in Magdeburg und gab den Beamten gegenüber an, dass er gesucht werde. Die Bundespolizisten nahmen sich dem Sachverhalt sofort an und überprüften die Personalien des Mannes im Informationssystem der Polizei. Tatsächlich lagen zwei Vollstreckungshaftbefehle gegen den Deutschen vor. Im Februar 2025 verurteilte ihn das Amtsgericht Magdeburg wegen Diebstahls geringwertiger Sachen zu einer Geldstrafe von 600 Euro beziehungsweise zu einer Restersatzfreiheitsstrafe. Neun Monate später erfolgte eine weitere Verurteilung durch selbiges Amtsgericht. Grundlage war ein Diebstahl. Das Strafmaß umfasste 1.800 Euro Geldstrafe beziehungsweise 45 Tage Haft. Weder zahlte der Deutsche bisher die Beträge, noch stellte er sich den Haftstrafen. Demnach folgten die Vollstreckungshaftbefehle im August dieses Jahres durch die Staatsanwaltschaft Magdeburg. Die haft-abwendende Summe von 2.340 Euro konnte der Gesuchte nicht entrichten und wurde nach Abschluss der notwendigen Maßnahmen in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, um seine 63-tägige Haft anzutreten. Abschließend informierten die Einsatzkräfte die ausschreibende Behörde über den Vollzug des Haftbefehls. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Magdeburg Telefon: +49 (0) 391-56549-505 E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de X: @bpol_pir