Ergänzungsmeldung zum Einsatz von Polizei und Feuerwehr in Leizen
Der seit gestern laufende Einsatz von Polizei und Feuerwehr aufgrund eines möglichen Gefahrgutvorfalls im Bereich eines Paketzustellerzentrums in Leizen dauert weiterhin an. Das Gebäude bleibt für Mitarbeitende bis auf Weiteres gesperrt. Im Laufe des Tages sind weitere polizeiliche Maßnahmen vorgesehen.
Auch die privaten Räumlichkeiten der betroffenen Paketzustellerin in Röbel wurden durch Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr gesichert. Proben eines möglicherweise gefährlichen Stoffes konnten durch Spezialkräfte der Feuerwehr gesichert und zur weiteren Untersuchung in ein Labor nach Hamburg gebracht werden. Dort wird derzeit eine Analyse durchgeführt. Bis ein belastbares Ergebnis vorliegt, können bis zu zwei Tage vergehen.
Die 50-jährige Frau wurde gestern vorsorglich in einem Krankenhaus untersucht. Sie konnte das Krankenhaus zwischenzeitlich wieder verlassen.
Zum Hintergrund: Die Paketzustellerin hatte sich am gestrigen Tag an die Polizei gewandt, nachdem sie körperliche Beschwerden verspürt hatte, die einer Vergiftungserscheinung ähnelten. Nach ihren Angaben könnten diese im Zusammenhang mit dem möglichen Kontakt zu einer Flüssigkeit stehen, mit der sie am Freitag, 18. September, während ihrer Tätigkeit als Zustellerin in Berührung gekommen sein soll.
Erstmeldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6357165
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