Anrufer gab sich als Polizist aus

Bleiben Sie skeptisch Ein bislang Unbekannter hat am Mittwoch (7. Oktober) eine Pulheimerin angerufen und sich als Polizeibeamter ausgegeben. Die Dame schöpfte nach dem Telefonat Verdacht und rief die Polizei. Laut ersten Erkenntnissen rief der angebliche Polizeibeamte gegen 10.30 Uhr bei der Frau an. Unter dem Vorwand eines angeblichen Einbruchs in der Nachbarschaft brachte er die Frau dazu das Gespräch fortzuführen. Unter anderem soll er gefragt haben wo die Pulheimerin ihre Wertsachen lagere. Hinzugerufene Polizisten fuhren zu der Dame und nahmen eine Strafanzeige auf. Die Polizei rät: Geben Sie keine Informationen zu Wertgegenständen, Bargeldbeständen oder Bankkonten an Anrufer heraus. Polizeibeamte, Staatsanwälte und andere Amtsträger verlangen niemals die Herausgabe von Informationen zu Bargeld oder Wertgegenständen. Lassen Sie Unbekannte nicht in Ihre Wohnung und übergeben Sie kein Geld oder Wertgegenstände an fremde Personen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und legen Sie auf. Informieren Sie die Polizei unter der Notrufnummer '110' über derartige Vorfälle. Das sollten Sie auch in dem Fall tun, wenn Sie einen Betrugsversuch selbst unterbunden haben oder verdächtigen Person den Zutritt verwehrt haben. Die Polizei ist dann in der Lage nach Verdächtigen zu fahnden und auch andere Menschen zu schützen. (sc) Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 02271 81-3305 Fax: 02271 81-3309 Mail: pressestelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de