Bundespolizeidirektion München: Bedrohung mit Messer im Regionalexpress / 60-Jähriger bedroht Reisende und beleidigt sie rassistisch

Ein 60-jähriger Deutscher hat am Donnerstagabend (8. Oktober) in einem abfahrbereiten Regionalexpress am Münchner Hauptbahnhof zwei Reisende rassistisch beleidigt und einen von ihnen mit einem Messer bedroht. Bundespolizisten nahmen den Mann noch im Zug fest. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten neben dem Messer auch mehrere Gegenstände, die offenbar nicht dem 60-Jährigen gehörten. Am Bahnsteig 25 des Münchner Hauptbahnhofs kam es gegen 21 Uhr in einem Regionalexpress nach Plattling zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 60-jährigen Deutschen ohne festen Wohnsitz und zwei Reisenden. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der Mann zunächst mit einem 21-jährigen Afghanen und einer 24-jährigen Kirgisin in einen verbalen Streit, in dessen Verlauf er beide rassistisch beleidigte. Anschließend versuchte der 60-Jährige, den 21-Jährigen zu schlagen. Dieser konnte dem Schlag ausweichen. Daraufhin zog der Angreifer ein Taschenmesser und bedrohte den jungen Mann. Die beiden Geschädigten verließen daraufhin den Zug und verständigten den 59-jährigen Triebfahrzeugführer, welcher der Alarmierung der Bundespolizei veranlasste. Alarmierte Bundespolizisten trafen den 60-Jährigen noch im Zug an und nahmen ihn widerstandslos fest. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten neben dem Taschenmesser auch einen Autoschlüssel, zwei Geldbörsen sowie mehrere Ausweisdokumente, die nicht dem Mann gehörten. Die Herkunft der Gegenstände ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,0 mg/l. Der wohnsitzlose 60-Jährige war er in der Vergangenheit bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Die Bundespolizei ermittelt wegen Bedrohung, versuchter Körperverletzung, Beleidigung und Diebstahls. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurde entschieden, den Mann am Folgetag einem Haftrichter vorzuführen. Bis dahin wurde er in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Rückfragen bitte an: Sina Dietsch Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Pressestelle Telefon: 089 515550-1103 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg. Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße 1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .