Zweimal an einem Tag betrunken erwischt

Am Samstag (10.10.2026) hielten Bundespolizisten einen 39-Jährigen gleich zweimal betrunken mit seinem E-Mountainbike an. In einem Fall griff er die Beamten körperlich an und beleidigte sie zudem. Der deutsche Staatsangehörige war zunächst am Nachmittag mit hoher Geschwindigkeit im Stralsunder Hauptbahnhof unterwegs und sprang dabei sogar auf seinem Rad in den Fußgängertunnel hinein. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Bei der Kontrolle des waghalsigen Fahrers stellten die Beamten einen erheblichen Alkoholgeruch fest. Die daraufhin durchgeführte freiwillige Messung ergab einem Atemalkoholwert von 3,01 Promille. Im Dienstraum der Bundespolizei am Hauptbahnhof beleidigte der Mann die Einsatzkräfte mehrfach und griff sie körperlich an. Einen Bundespolizisten versuchte er sogar mit seinen Händen zu würgen. Zur Durchführung einer Blutprobenentnahme wurde der Rüganer gemeinsam mit Beamten der Landespolizei zum Krankenhaus verbracht. Anschließend und nach erfolgter Belehrung durfte der Mann, sein Fahrrad dann nur noch schiebend, seinen Weg fortsetzen. Am Abend des gleichen Tages, sechs Stunden später, fiel der Mann erneut der Bundespolizei auf. In der Nähe des Bahnhofs in Bergen auf Rügen stieg er wiederum auf sein E-Bike. In der Ringstraße stoppten die Beamten seine Fahrt. Diesmal ergab der Atemalkoholtest einen Wert von 3,66 Promille. Zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen wurde der Unbelehrbare von Beamten der Landespolizei übernommen und musste sich abermals einer Blutprobenentnahme unterziehen. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Stralsund Pressesprecher Hartmut Fritsche Telefon: 03831 28432 - 105 Fax: 030 204561 2222 E-Mail: presse.stralsund@polizei.bund.de X: @bpol_kueste Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee und mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .