Bundespolizei vollstreckt in zwei Tagen vier Haftbefehle in Kiel
Die Bundespolizeiinspektion Kiel stellte in den letzten beiden Tagen bei Kontrollen insgesamt -4- Personen fest, die jeweils per Haftbefehl gesucht wurden. Zwei kamen in Haft, zwei blieben auf freiem Fuß
Am 13.10.2026 erkannte eine Streife der Bundespolizeiinspektion Kiel gegen 13:30 Uhr einen 48-jährigen Somalier im Stadtgebiet wieder, von dem sie wusste, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen Diebstahls bestand. Er konnte die haftabwendende Geldstrafe i. H. v. 150,- EUR nicht aufbringen und wurde im Anschluss an die JVA zum Antritt seiner 15-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe übergeben.
Gegen 18:00 Uhr am gleichen Tag überwachten Bundespolizisten den grenzpolizeilichen Reiseverkehr im Kieler Ostuferhafen. Dabei stellten sie einen 30-jährigen weißrussischen Staatsangehörigen fest, gegen den ein Haftbefehl einer Staatsanwaltschaft aus Rheinland-Pfalz wegen Diebstahls bestand. Er konnte die haftabwendende Geldstrafe von 1000,- zahlen und verblieb im Anschluss auf freiem Fuß.
Am nächsten Tag kontrollierte eine Streife Bundespolizei einen 58-jährigen Deutschen gegen 16:00 Uhr im Hauptbahnhof Kiel. Gegen den Mann bestand ein Haftbefehl wegen eines nicht bezahlten Bußgeldes. Er konnte die geforderte Geldstrafe i. H. v. 200,- EUR nicht aufbringen und wurde in der Folge der JVA zum Antritt der 4-tägigen Erzwingungshaft übergeben. Diese befreit ihn jedoch nicht von der Begleichung des Bußgeldes.
Parallel kontrollierte die Kontrollgruppe Kreuzfahrtschiffe der Bundespolizeiinspektion Kiel die Ausreise der "Mein Schiff RELAX". Hierbei stellten die Beamtinnen und Beamten einen 31-jährigen Deutschen fest, der von einer Berliner Staatsanwaltschaft wegen Computerbetruges gesucht wurde. Er konnte die haftabwendende Geldstrafe, in diesem Fall 4000,- EUR, aufbringen und blieb so von einer 40-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe verschont.
André Fischer - Pressestelle Bundespolizeiinspektion Kiel
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Kiel
Pressestelle
André Fischer
Telefon: 0431/ 980 71 - 119
E-Mail: presse.kiel@polizei.bund.de
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als
Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer
übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
sowie auf Nord- und
Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter
Polizei- und Verwaltungsbeamte
sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und
weiterer Rechtsvorschriften
im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an
den Grenzen, auf
Bahnanlagen und auf See.
Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel,
Rostock, Stralsund und Pasewalk
sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und
die Kräfte der Mobilen
Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den
Bundespolizeiinspektionen See in
Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen
Kriminalitätsbekämpfung im
Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und
Trainingszentrum, verfügt die
Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine
maritime Einsatzkomponente.
Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die
Seegrenze (EU-Außengrenze),
maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee
mit modernen und
leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten.
Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie
unter .