BPOL NRW: Bundespolizei findet gestohlene Smartphones auf

Am Montagabend (19. Oktober) überprüften Bundespolizisten im Essener Hauptbahnhof einen Mann. Die aufgefundenen Mobiltelefone konnten nach Recherchen zwei Seniorinnen zugeordnet werden und stammten aus einem Diebstahl. Gegen 18:30 Uhr kontrollierten Bundespolizisten im Hauptbahnhof Essen einen Mann. Dabei stellten sie zwei Mobiltelefone in seiner Jackentasche fest. Der 29-Jährige wurde aufgefordert, zur Feststellung des rechtmäßigen Besitzes, die Smartphones zu entsperren. Bei einem Handy nahmen die Einsatzkräfte nach Eingabe des Musters die Kontaktliste wahr, welche auf eine Frau ausgestellt war. Bei der Befragung geriet der Beschuldigte immer mehr in Widersprüche und konnte den Namen seiner Frau, welcher das Mobiltelefon angeblich gehören soll, nicht nennen. Der Mann erlaubte den Beamten eine freiwillige Durchsicht des Smartphones. Unter den Favoriten stellten die Polizisten mehrere Namen fest, wozu der Algerier keinerlei Erklärungen abgeben konnte. In Bezug auf das zweite Handy, welches sich in einer Silikonhülle in Herzoptik befand, gab der Verdächtige an, dass es sich wiederholt um das Eigentum seiner Frau handeln würde. Zur Sachverhaltsaufklärung brachten die Einsatzkräfte den algerischen Staatsbürger zur Bundespolizeiwache. Im Rahmen der Recherchen konnte telefonisch Kontakt mit einer 77-Jährigen aufgenommen werden, deren Name sich in der Kontaktliste befand. Die Deutsche gab an, dass ihr die Handtasche samt Inhalt (inkl. Handy) vor einigen Tagen entwendet wurde. Eine Strafanzeige wurde bereits bei der Polizei in Düsseldorf gestellt. Die Geschädigte äußerte, dass die Handtasche sowie ein Mobiltelefon ihrer Begleiterin (75) ebenfalls entwendet wurde. Eine aufgefundene, hochwertige Sonnenbrille konnte ebenfalls der Diebstahlshandlung zugeordnet werden. Die bei dem Wohnungslosen aufgefundenen Gegenstände wurden sichergestellt und die Polizei Düsseldorf darüber informiert. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ließ zudem nach dem Aufenthaltsort des 29-Jährigen, wegen des Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz, fahnden. Der Tatverdächtige wurde anschließend entlassen. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund Pressestelle Anne Rohde Mobil: +49 (0) 171/ 30 55 131 E-Mail: presse.do@polizei.bund.de Untere Brinkstraße 81-89 44141 Dortmund Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.