Mehrere Wohnungseinbrüche im Main-Taunus-Kreis +++ +++ Passant wird durch Jugendlichen beleidigt und verletzt +++ Warnhinweis zu vermehrten „Schockanrufen“
1. Einbruch in Einfamilienhaus,
Bad Soden am Taunus, Dachbergstraße,
Montag 19.10.2026 bis Dienstag 20.10.2026, 07:30 Uhr
(as)Von Montag auf Dienstag kam es in Bad Soden am Taunus zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus.
Unbekannte Täter verschafften sich in dem Zeitraum vom 19.10.2026 bis 20.10.2026 - 07:30 Uhr, in der Dachbergstraße über das Gartentor Zutritt zum Grundstück.
Über das aufgehebelte Einstiegsfenster oberhalb des Kellerdachs, gelangten die Täter in das Wohnzimmer des Einfamilienhauses.
Sie durchsuchten die Räumlichkeiten des Erd- und Obergeschosses, entwendeten eine Münzsammlung und Bargeld und flüchteten im Anschluss unerkannt in unbekannte Richtung.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Personen, die die Tat beobachtet haben oder Angaben zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Hofheim unter der Rufnummer 06196/2073-0 zu melden.
2. Weiterer Einbruch in ein Einfamilienhaus,
Bad Soden am Taunus, Altenhainer Straße,
Dienstag, 20.10.2026, 16:55 Uhr bis 20:10 Uhr
(as)Am Dienstag kam es im Wohngebiet von Bad Soden am Taunus zu einem weiteren Einbruch in ein Einfamilienhaus.
Unbekannte Täter verschafften sich am Dienstagabend, den 20.10.2026 , in dem Zeitraum von 16:55 Uhr bis 20:10 Uhr, in der Altenhainer Straße Zutritt zum Grundstück.
Zunächst zerstörten die unbekannten Täter den Bewegungsmelder an der Eingangstür. Nachdem die seitlich gelegene Terrassentür mit massiver Gewalt aufgehebelt wurde, gelangten die Einbrecher in das Einfamilienhaus.
Anschließend wurden alle Räumlichkeiten des Erd- und Obergeschosses nach Wertgegenständen durchsucht. Anschließend flüchteten die Täter mit Bargeld im Gepäck unerkannt in unbekannte Richtung.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Personen, die die Tat beobachtet haben oder Angaben zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Hofheim unter der Rufnummer 06196/2073-0 zu melden.
3. Jugendlicher beleidigt und schlägt auf einen Passanten ein,
Kelkheim (Taunus), Hornau, Dingesweg,
Dienstag, 20.10.2026, 18:55 Uhr
(as)Am Dienstagabend kam es in Kelkheim (Taunus) zu einer Beleidigung und Körperverletzung eines 59-Jährigen.
Gegen 18:55 Uhr, wurde ein Passant, im Bereich eines Kinderspielplatzes im Dingesweg, zunächst durch eine Gruppe Jugendlicher "angepöbelt".
Einer der Jugendlichen zeigte dem 59-Jährigen den Mittelfinger und schlug anschließend mehrfach in das Gesicht des Geschädigten. Der Mann erlitt durch die Faustschläge Gesichtsverletzungen.
Der beschuldigte Jugendliche dürfte zwischen 13-15 Jahre alt sein, ca. 175 cm groß, eine schlanke Statur und schwarz-gelockte, kurze Haare haben. Bekleidet war der Täter mit einer dunklen Winterjacke mit Pelzkragen und einer dunkeln Jeans.
Die Jugendgruppe flüchtete schließlich auf E-Scootern in Richtung Stadtmitte.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Personen, die die Tat beobachtet haben oder Angaben zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Hofheim unter der Rufnummer 06196/2073-0 zu melden.
4. Warnhinweis zu vermehrten "Schockanrufen"
Main-Taunus-Kreis
(as)In den vergangenen Tagen kam es vermehrt zu "Schockanrufen" und Anrufen von sogenannten "Falschen Polizeibeamten".
Mit der mittlerweile gängigen Masche, dass es in direkter Nachbarschaft zu einem Einbruch gekommen sei und man nun die Vermögenswerte sichern wolle, kontaktierten die sich als "Kriminalpolizei" ausgebenden Betrüger die Menschen im gesamten Bundesgebiet.
Wichtige Hinweise der Polizei:
So stellen Sie sicher, dass Sie tatsächlich mit der Polizei sprechen: Werden Sie von einer angeblichen Polizeibeamtin oder einem angeblichen Polizeibeamten angerufen und werden dabei persönliche Daten, Informationen zu Ihren Vermögenswerten oder andere sensible Angaben abgefragt oder Handlungen von Ihnen verlangt, sollten Sie sich zunächst vergewissern, dass es sich tatsächlich um die Polizei handelt. Beenden Sie das Gespräch und wählen Sie anschließend selbst den Notruf 110 oder die Rufnummer Ihrer örtlich zuständigen Polizeidienststelle.
Verwenden Sie dabei ausschließlich eine Telefonnummer, die Sie selbst recherchiert haben. Erst wenn auf diesem Weg zweifelsfrei feststeht, dass Sie mit der Polizei sprechen, können weitere Absprachen - etwa vereinbarte Codewörter - als zusätzliches Erkennungsmerkmal sinnvoll sein.
Und ganz wichtig: Sie legen selbst auf! Beenden Sie das Gespräch immer selbst, indem Sie aktiv auflegen. Vertrauen Sie nicht darauf, dass die anrufende Person das Gespräch beendet hat oder dass eine stille Leitung bedeutet, die Verbindung sei bereits getrennt. Legen Sie selbst auf und wählen Sie anschließend - wenn Sie den Anruf überprüfen möchten - die Rufnummer der zuständigen Polizeidienststelle.
Hintergrund: Die Betrüger können den Eindruck erwecken, das Gespräch sei bereits beendet, obwohl die Verbindung tatsächlich noch besteht. Wer in dieser Situation die 110 wählt, ohne zuvor selbst aufgelegt zu haben, kann weiterhin mit den Betrügern verbunden sein. Diese können sich dann als polizeilicher Notruf ausgeben und ihre Täuschung fortsetzen. Beenden Sie deshalb jedes verdächtige Telefonat immer selbst aktiv, bevor Sie die Polizei oder eine andere Stelle anrufen.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Pressestelle
Telefon: (0611) 345-1046/1041/1042
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de