(HDH) Heidenheim – Schwerpunktkontrollen von E-Scootern / Am Montag kontrollierte die Polizei im Stadtgebiet von Heidenheim. Dabei konnten einige Verstöße festgestellt werden.

Das Polizeipräsidium Ulm verfolgt die Ziele polizeilicher Verkehrssicherheitsarbeit, schwere Verkehrsunfälle zu verhindern, Unfallfolgen zu minimieren und dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung im Straßenverkehr Rechnung zu tragen. Die gezielte Überwachung des motorisierten Zweiradverkehrs und die konsequente Bekämpfung der Hauptunfallursachen bei schweren Verkehrsunfällen unter Beteiligung von motorisierten Zweirädern haben im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Ulm hohe Priorität. Aufgrund der Feststellung und Erkenntnislage zunehmender erheblicher technischer Veränderungen im Bereich der leistbaren Höchstgeschwindigkeit an E-Scootern (eKf), wurden zwischen 10 Uhr und 17 Uhr in der Innenstadt Personen auf E-Scootern kontrolliert. Im Rahmen dieser Kontrollen wurden auch verkehrserzieherische Gespräche geführt. Bei der mehrstündigen Kontrolle wurden von 68 kontrollierten Fahrzeugen insgesamt 52 eKf genauer unter die Lupe genommen. Das führte zu nachfolgendem Ergebnis: Bei einem Fahrzeug war die Betriebserlaubnis erloschen, da offenbar die Software des E-Scooters manipuliert worden war. Dadurch erreichte das Fahrzeug eine deutlich höhere Geschwindigkeit und ist rechtlich als Kraftfahrzeug einzustufen. Den 44-jährigen Fahrer erwartet nun eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eine weitere Anzeige wegen des Verdachts der Trunkenheitsfahrt. Denn der Mann stand unter der Einwirkung von Alkohol und Drogen. Sechs der E-Scooter-Fahrer standen unter Drogeneinfluss. Das konnte anhand eines Drogenschnelltests im Urin nachgewiesen werden. Außerdem wurden drei Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz festgestellt. Die Polizei leitete die entsprechenden Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Zwölf eKf wurden durch die Polizei sichergestellt. Auch in Zukunft wird die Polizei E-Scooter und Elektrokleinstfahrzeuge im Stadtgebiet und auch im Umfeld von Schulen im Blick behalten und entsprechende Kontrollen durchführen. ++++2048454 Rückfragen bitte an: Thomas Hagel Polizeipräsidium Ulm Tel.: 0731 188 1111 E-Mail: ulm.pressestelle@polizei.bwl.de WhatsApp: