Bundespolizeidirektion München: Slowake und Deutscher verhaftet / Männer müssen nach Grenzübertritt ins Gefängnis

Die Bundespolizei hat am Mittwoch (21. Oktober) bei Grenzkontrollen an der A93 auf Höhe Kiefersfelden zwei gesuchte Männer verhaftet. Gegen diese bestanden in Deutschland noch unbeglichene Justizforderungen. Letztlich mussten beide ins Gefängnis. Wie sich bei der Überprüfung der Personalien des Pkw-Fahrers aus der Slowakei herausstellte, hatte das Amtsgericht in Rosenheim gegen ihn bereits 2022 einen Strafbefehl ausgestellt. Wegen Trunkenheit im Verkehr sollte der 40-Jährige eine Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro zahlen. Da er nicht über die geforderte Summe verfügte, musste er den Bundespolizisten in die Haftanstalt nach Bernau folgen. Dort wird der Slowake eine 120-tägige Ersatzfreiheitsstrafe absitzen. Auch ein Deutscher musste unmittelbar nach seinem Grenzübertritt in die Justizvollzugsanstalt. Die Beamten fanden bei der Kontrolle des Businsassen heraus, dass gegen ihn seit 2025 ein Strafbefehl des Amtsgerichts Darmstadt wegen Diebstahls vorlag. Da der 33-Jährige aus Südhessen seine Justizschulden in Höhe von 1.500 Euro nicht zahlen konnte, muss er ersatzweise für 50 Tage hinter Gitter. Er wurde von der Bundespolizei ebenfalls ins Bernauer Gefängnis eingeliefert. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 Fax: 08031 8026-2099 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: | X: bpol_by Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .