Viersen-Dülken: Radfahrer fährt betrunken gegen geparkten Pkw
Gegen 18.50 Uhr am Donnerstagabend ist ein 44-Jähriger aus Dülken mit seinem Fahrrad gegen einen geparkten Pkw gefahren. Im Zuge der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Mann erheblich unter Alkoholeinfluss stand.
Der Mann war mit seinem Rad auf der Sperberstraße unterwegs, verlor die Kontrolle, prallte gegen ein geparktes Auto, das dabei beschädigt wurde, und fiel hin. Anwohnerinnen und Anwohner halfen ihm auf und verständigten die Polizei.
Den Einsatzkräften fielen ein schwankender Gang und Alkoholgeruch auf. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte diesen Verdacht - rund zwei Promille. Die Ergebnisse der anschließend entnommenen Blutproben liegen noch nicht vor.
Neben der Unfallanzeige fertigten die Beamten auch eine Mitteilung an das Straßenverkehrsamt. Eine solche Mitteilung kann am Ende für jemanden, der einen Führerschein besitzt, viel weitreichendere Folgen haben als die Unfallanzeige.
Denn darüber, ob jemand seinen Führerschein abgeben muss, und ob und wann er ihn zurückbekommt, entscheidet nicht die Polizei. Die Führerscheinstelle im Straßenverkehrsamt prüft, ob jemand zum Führen eines Kraftfahrzeugs geeignet ist. Das kann in Frage gestellt werden, wenn man mit dem Auto mit mehr als 1,1 Promille oder mit dem Fahrrad mit mehr als 1,6 Promille unterwegs ist. Das ist die jeweilige Grenze für die absolute Fahruntüchtigkeit.
Mit Blick auf die in den nächsten Wochen bevorstehenden Weihnachtsfeiern, appelliert die Polizei: Bitte kümmern Sie sich rechtzeitig darum, wie Sie sicher nach Hause kommen. Wenn man Alkohol trinken möchte, ist das Fahrrad keine kluge Alternative. Auch hier kann man sich, andere und den Führerschein gefährden. /hei (946)
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