BPOLI PW – GdpD POM: Bundespolizei verhindert Einreise von gewalttätigen Fußballfans
Aufmerksame Fahndungsarbeit der Bundespolizei und ein perfekt funktionierender internationaler, polizeilicher Informationsaustausch führte am Wochenende zu mehreren Einreiseverweigerungen am ehemaligen Grenzübergang in Pomellen.
Bundespolizeiliche Verstärkungskräfte aus Ratzeburg kontrollierten im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen zuerst einen VW Touareg mit polnischer Zulassung.
In dem Fahrzeug befanden sich vier polnische Männer im Alter von 32- 42 Jahren. Bei der Durchsuchung der Personen und des Fahrzeuges wurden u.a. vier Ampullen mit Testosteron (je 250 mg Wirkstoff) und Tramadol festgestellt.
Des Weiteren wurde Zahnschutz aus dem Kampfsport aufgefunden
Eine Personenabfrage beim Gemeinsamen Zentrum der deutsch- polnischen Polizei- und Zollzusammenarbeit in Slubice ergab, dass die Männer der polnischen Hooliganszene zugerechnet werden.
Drei Stunden später wurden zwei weitere PKW in Pomellen kontrolliert. In diesen befanden sich insgesamt acht Männer mit polnischer Staatsangehörigkeit (24- 47 Jahre).
Bei der Kontrolle wurden u.a. Zahnschutz sowie mehrere Trikots aufgefunden.
Auch hier gab es Hinweise auf die aktive polnische Hooliganszene.
Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die Männer zu einer Drittortauseinandersetzung der Hooliganszene in Deutschland reisen wollten.
Im Ergebnis der Lagebeurteilung erfolgte die konsequente Einreiseverweigerung nach Deutschland. Der polnische Grenzschutz wurde über die Maßnahmen informiert.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer
Dienststelle Pomellen
Igor Weber
Telefon: 03 83 54 - 34 97 4 - 100
Mobil: 0172-511 0961
E-Mail: presse.pasewalk@polizei.bund.de
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als
Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer
übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
sowie auf Nord- und
Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter
Polizei- und Verwaltungsbeamte
sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und
weiterer Rechtsvorschriften
im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an
den Grenzen, auf
Bahnanlagen und auf See.
Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel,
Rostock, Stralsund und Pasewalk
sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und
die Kräfte der Mobilen
Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den
Bundespolizeiinspektionen See in
Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen
Kriminalitätsbekämpfung im
Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und
Trainingszentrum, verfügt die
Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine
maritime Einsatzkomponente.
Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die
Seegrenze (EU-Außengrenze),
maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee
mit modernen und
leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten.
Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie
unter .